Mein neues Buch

Mein neuer Ratgeber für alle Hundefreunde ist da! Tierisches Risiko – Parasiten und Prophylaxe beim Hund (ISBN 9783748165286 / 240 Seiten / 18,90 Euro).Erhältlich ab sofort in allen Buchhandlungen und HIER (klicken)

Zum Inhalt: Monatlich ein Spot on gegen Flöhe und Zecken, vierteljährlich die Wurmpille und jedes Jahr ein kleiner Pieks, die Impfung: Für die meisten Hunde seit Jahrzehnten Standardprogramm. Gleichzeitig steigt die Zahl der chronischen Erkrankungen – gibt es da einen Zusammenhang? Das Misstrauen der Halter wächst. Sie wollen das Beste für ihr Tier, doch die Unsicherheit ist groß.
Dieses Buch klärt auf: Welche Gefahr droht wirklich durch Parasiten? Für welche Hunde sind Prophylaxe-Maßnahmen unerlässlich? Drohen Nebenwirkungen durch die Medikamente, gibt es sichere Alternativen? Welche Impfungen müssen sein und wie oft? Auf welche kann man, auf welche sollte man verzichten?
Fundiert, verständlich und gewohnt unterhaltsam liefert Tierheilpraktikerin Annette Dragun Antworten auf drängende Fragen und Tipps zur Vorsorge. Dabei liegt ihr Schwarz-Weiß-Malerei fern. Weder verteufelt sie die Schulmedizin noch verherrlicht sie die alternativen Therapien. Ihr Prinzip lautet: Alles zu seiner Zeit, und alles zum Wohl des Patienten.

Barfuß ins Watt

Nach einem fulminanten Sommer beglückt uns auch der Herbst in Nordfriesland weiterhin mit ungewöhnlich warmen Tagen. So konnte ich heute noch  einmal mit Familie und den Hunden ins Watt, und zwar barfuß. In Dagebüll nutzten viele Menschen das herrliche Wetter für ausgiebige Spaziergänge – Urlauber und Einheimische, mit und ohne Hund(en).

Lebens-Lehren

Im Netz geht es geht eine wunderschöne Geschichte um, die ich hier einfach mal weiter verbreite. Der Verfasser ist unbekannt, aber von hier aus ein dickes Dankeschön für diese weisen Sätze:

Warum Hunde nicht länger leben als Menschen
Der kleine Junge Shane und sein Hund Belker waren ein Herz und eine Seele. Sie verbrachten jede freie Minute miteinander und Belker begleitete Shane jeden Tag zur Schule und wieder retour. Eines Tages jedoch stellte der Tierarzt beim Hund eine schwere Krebserkrankung fest. Da der Krebs unheilbar war und um Belker größeres Leid zu ersparen, musste ein Termin für die Einschläferung des Hundes vereinbart werden.
Die Einschläferung fand im engsten Kreis der Familie statt und es herrschte eine traurige Stimmung. Auch Shane durfte dabei sein, da die Eltern der Meinung waren, dass er dabei auch etwas lernen konnte. Shane wirkte sehr ruhig, als er den Hund zum letzten Mal streichelte. Wenige Minuten später war Belker friedlich gestorben. Doch der kleine Junge schien den Tod des Hundes ohne größere Schwierigkeiten hinzunehmen. Er vergoss keine Träne, sondern saß nur still bei Belker und hielt seinen Kopf. Als die Erwachsenen diskutierten, warum das Leben eines Tieres eigentlich so kurz sein musste, fiel ihnen Shane plötzlich ins Wort. Mit seiner Antwort sollte er alle überraschen.

Shane sagte: “Die Menschen werden geboren, um zu lernen, wie sie ein gutes Leben führen, richtig? Wie sie lieben und teilen und zu allen freundlich sein können. Na ja, Hunde müssen das nicht lernen. Sie wissen doch schon wie das geht. Deswegen müssen sie auch nicht so lange bleiben.“

Diese Worte von dem kleinen Jungen trafen direkt in das Herz der Anwesenden. Shane hatte das Glück, einen Hund als Lehrer zu haben, welcher ihm die einfachsten Weisheiten des Lebens lehrte:

Lebe einfach.
Liebe großzügig.
Sei vorsichtig.
Spreche freundlich.

Wenn ein Hund Dein Lehrer wäre, würdest Du Dinge lernen wie:

• Wenn Ihre Lieben nach Hause kommen, rennen sie immer, um sie zu begrüßen.
• niemals die Gelegenheit verstreichen lassen, eine Spritztour zu machen.
• genieße täglich frische Luft und den Wind in Deinem Gesicht
• mache Nickerchen
• Strecke Dich vor dem Aufstehen.
• Laufe, tobe und spiele täglich
• sei aufmerksam und lass Dich von Menschen berühren.
• Vermeide zu beißen, wenn es auch ein einfaches knurren tut
• leg Dich an warmen Tagen auf den Rasen
• trink an heißen Tagen viel Wasser und genieß den Tag unter einem schattigen Baum
• wenn Du glücklich bist, tanz herum und beweg Deinen ganzen Körper.
• Freue Dich an den einfachsten Dingen, wie z.B. an einem langen Spaziergang
• sei treu.
• Tu nie so, als wärst du etwas, das du nicht bist.
• Wenn das, was du willst, begraben ist, Grabe solange, bis du es findest.
• Wenn jemand einen schlechten Tag hat, schweige, setz Dich in die Nähe und kuschel behutsam

Naddels volles Dutzend

Bild

12 Jahre ist sie bei uns! Tiefschwarz holten wir Naddel aus dem Tierheim, inzwischen überziehen graue Haare den ganzen Körper. Wie alt sie ist, können wir nur schätzen. 14 oder 15 Jahre? Dennoch flitzt sie weiterhin voller Lebensfreude über die Äcker, regiert ihre Rudelmitglieder und verteidigt ihre Futterschüssel. Hoffentlich noch sehr lange!!!

Hühnersättel und Bockschürzen

Was da alles dran hängt, wenn man sich als Hobby und Rasenmäher ein paar Tiere hält!

Ein Hühnersattel, Marke Eigenbau

Füttern, misten, Zäune kontrollieren, Eier sammeln, Lämmer herzen – und jetzt auch noch Hühner satteln! Ja, richtig gelesen. Mensch wächst mit seinen Aufgaben oder mit seinem Zoo.

Warum Hühnersattel? Hahn Kuno hat acht Frauen, drei davon sind seine Lieblingshennen. Und auf denen tritt er rum – sorry, die tritt er. So nennt man den Begattungsvorgang bei Gallus gallus domesticus. Weil Kuno fleißig bis unersättlich ist, sind diese drei Hennen auf dem Rücken inzwischen nackt und teilweise zerkratzt.

Hahn Kuno ist sehr eifrig – die Henne inzwischen gut geschützt

Die moderne Hühnerhalterin setzt den Federdamen dann einen Rückenschutz auf, genannt Hühnersattel. In meinem Fall einen selbstgenähten.

Und was ist das mit der Bockschürze? Ich halte den potenten Schafsbock eigentlich bis zum Herbst getrennt von den Mutterschafen. Die Überraschung im September 2017 (plötzlich kam Berli mit einem kleinen Sepp nieder) reichte mir. Und jetzt führt Berli sogar Zwillinge, ein weiteres Lamm in diesem Jahr wäre wirklich zu viel. Nun muss ich die Herde aber für einige Tage auf die gleiche Weide stellen, weil die andere wegen Bauarbeiten vorübergehend zaunlos ist. Und für solche Fälle gibt es ein Verhüterli für Schafe, eine Bockschürze. Das ist ein stabiles

Bock Jakob trägt ein Verhüterli

Stück Stoff oder Leder, quer unter die Brust geschnallt. Wenn Jakob jetzt auf eine der Damen springt, ist damit der Weg in ihr Paradies versperrt.

Jetzt stelle ich die Nähmaschine erstmal wieder zur Seite. Vermutlich, bis Naddel einen neuen Mantel braucht – aber aktuell ist Hochsommer in Nordfriesland, da kommt sie ohne aus.

 

Lustiges Landleben

Unser Lämmchen „April“ amüsiert sich köstlich – Hahn Kuno findet es nicht sooo witzig. Kurz nach dieser Aufnahme habe ich die Schafe auf die andere Weide gesperrt. Sonst wären die Hühner vermutlich in Generalstreik getreten.