Alles hat ein Ende…

Mit einigen Tropfen Pipi in den Augen (so sagt man doch heute?) habe ich heute ein e-mail an den Tierschutzverein FAAM geschickt, für den wir Campino derzeit hüten. Ausschnitt:

“… Pino macht derzeit RIESENfortschritte. Ich meine, man kann jetzt anfangen, sein endgültiges Zuhause zu finden. Das dauert ja eh einige Tage bis Wochen… Wir drängeln auch nicht, er muss bei uns bleiben, bis seine Familie gefunden ist, aber seine hiesige Therapie ist bald beendet, denn es ist jetzt deutlich abzusehen, dass er ein charmanter und anhänglicher Familienhund wird. Wir arbeiten schon dran, ihn stubenrein zu machen, denn er sucht unsere Nähe und kommt ganz viel ins Haus, wenn die Türen offen sind. Also alles positiv!!!! Ich bin super froh und sehr, sehr stolz auf ihn, wie er sich entwickelt.”

Mir kommt es viel zu früh vor für Abschiedpläne, dann Anfang vergangener Woche hatte ich noch das Gefühl, dass Campino ganz schön sozialisierungs-resistent ist. Aber dann hat es fast hörbar “Klick” gemacht bei ihm, und in den letzten Tagen erleben wir fast stündlich, wie seine aus Angst gewachsene seelische Schutzschicht Stück für Stück wegbricht und er sich uns mit Freude und Vertrauen (und Hoffnung auf ein Leckerli ;-) ) nähert. Deswegen müssen wir jetzt seine Adoption vorbereiten. Sie wissen was das heißt: Wenn Sie gerade einen Hund mit viel Potential suchen, oder Sie kennen einen, der einen kennt… Aber komme mir keiner mit einer nicht perfekten Lösung für meinen Pino ;-)

2 Kommentare zu „Alles hat ein Ende…“

  1. fuchsfreundin sagt:

    Habe ich ja immer gewusst!!! Ich freue mich riesig, dass Campino so schnell Vertrauen doch gewinnt.
    Leider habe ich 2 Hunde schon – natuerlich aus Spanien – aber drucke weiterhin die Daumen fuer ihn, dass ganz tolle Leute sich melden.
    Besos an ihn

  2. admin sagt:

    Der Trend geht klar zum Dritthund ;-) .
    Scherz beiseite, danke, dass du so Anteil nimmst an Campinos Werdegang. Zusammen finden wir ganz sicher eine tolle Familie für ihn!