Archiv für die Kategorie „Allgemeines“

Neulich am Mittelmeerstrand

Montag, 14. Mai 2012

Da kommt Freude auf - Naddel wälzt sich im Sand und steht als panierter Hot Dog wieder auf. Unter Fellpflege verstehen Hunde halt was ganz anderes als ihre Menschen!

Kein Grund zum Feiern…

Donnerstag, 26. April 2012

Schaade – dieses Jahr nicht auf Platz 1 und auch nicht auf 2 oder 3… kein Geldpreis… keine Party…  Aber es geht bei uns weiter wie immer und ich hoffe, dass wir viele treue LeserInnen behalten und vielleicht auch einige durch den Wettbewerb dazu gewinnen konnten!

Aber ich gratuliere den Gewinnern des diesjährigen Hitmeister Superblog Wettbewerbs ganz herzlich, besonders denen in der Kategorie Tiere! Ganz toll: Die Gewinner des 1. Platzes spenden ihren Geldpreis ebenso wie die Zweitplatzierten an Tierschutzorganisationen. HIER gibt’s die Auswertung und die Siegerliste

 

Auf zur Titelverteidigung

Dienstag, 17. April 2012

Erinnern Sie sich? Vor gut einem Jahr wurde der Blog pfotenpower.com „Hitmeister Superblog 2011“ in der Kategorie Tiere. Der erste Platz machte mich nicht nur mächtig stolz, er war auch mit 250 Euro dotiert, die ich an zwei Tierschutzorganisationen hier auf Mallorca (Baldea und Sonnenhunde) weiter reichte.

Titelverteidigung - Holen wir den 1. Preis noch einmal? Ihre Stimme zählt!

Jetzt heißt es: Auf ein Neues! Denn seit heute morgen läuft die Abstimmung für den Preis 2012 und wir sind als Titelverteidiger natürlich dabei. Deswegen für diese Woche wieder unsere dringende Bitte: Stimmen Sie für uns im Wettbewerb um den besten Blog! Diesmal haben Sie sogar die Chance, ein iPad 3 zu gewinnen! Klicken Sie HIER, um Ihre Stimme für Pfotenpower abzugeben. Und vergessen Sie nicht, unsere Seite an Ihre Freunde, Verwandten und Bekannten weiter zu empfehlen, damit auch diese mit ihrer Stimme bei unserer Spendenbeschaffung helfen können. Bis zum 24. April zählt jeder Pfotenpower-Leser,  jede Unterstützung ist wichtig!

Untermieter im Futterregal

Montag, 16. April 2012

Erwähnte ich schon einmal, dass ich auf dem Land aufgewachsen bin? Zwar hatten wir in Nordfriesland keine bäuerliche Landwirtschaft mehr, aber doch Tauben, Enten und Hühner, einige rasenmähende Schafe, ein bis zwei Hunde und eine Katze, die sogar einmal Junge bekam, bevor sie kastriert wurde. In der Nachbarschaft, auf den Bauernhöfen, lebten viel mehr Katzen. Das waren aber keine Streicheltiere, sondern die hatten einen Job. Sie hielten die Futter- und Vorratskammern frei von Mäusen und Ratten. Unsere „Muschi-Blitz“ war ebenfalls eine aktive Jägerin. Sie kam nur tagsüber mal zum Schlafen ins Haus.

Mäusekot im Futter-Regal

Mäusekot als Beweis: Unsere Katzen sind anders als andere Katzen...

Unsere drei Katzen sind auch gute Jäger. Aber anders, irgendwie. Mindestens einmal pro Woche ordnen wir an, die Tür von der Küche zum Rest des Hauses geschlossen zu halten: „Luna/Momo/Köhler hat Beute mitgebracht“ und diese in der Abstellkammer vor der Katzenklappe frei gelassen. Von dort geht es barrierefrei in die Küche,  wo dann begeistert zum Halali geblasen wird. Wenn wir Zweibeiner nicht merken, dass die Miesekatzen wieder lebendiges Spielzeug mitgebracht haben, lassen diese es irgendwo im Haus frei. Meist finden wir dann irgendwann, irgendwo Reste.

Vor einigen Tagen fand ich… Mäuseködel. Mäusekot. In der Kammer, wo die Katzen fressen. Auf dem Regal mit dem Katzenfutter. Wir haben drei Katzen im Haus, und die lassen ihr Futter von Mäusen verzehren? Wir lösten das Problem auf unsere Weise, per Falle, traditionell mit Käse als Lockstoff. Das heißt, wir dachten, wir hätten das Untermieter-Problem gelöst. Heute fand ich wieder Mäusekacke im Futterregal. Christian Theorie, dass unsere Katzen ihre Beute zielgerichtet mästen, festigt sich langsam in meinem Hirn. Oder vielleicht sollten wir die dreisten Drei mal ins Trainingslager nach Nordfriesland schicken? Im Moment schlafen sie den Büroschlaf der Gerechten und putzen ihre Tatzen in Unschuld. Ich werde dann die Mäusefalle mal wieder positionieren.

 

Großes Maul – was steckt dahinter?

Donnerstag, 12. April 2012

Leiden Sie auch unter Frühjahrsmüdigkeit? In der Villa Bunter Hund wird derzeit der vormittägliche Schönheitsschlaf besonders ausgiebig gepflegt. Zumindest unter den Vierbeinern, die ja für ihre Nahrungsbeschaffung nicht selbst zuständig sind (was die Katzen gelegentlich vergessen, weswegen wir derzeit einen ungebetenen Untermieter haben – doch dazu in den nächsten Tagen mehr).

Wenn ich zwischendurch einen störenden Ton produziere, zum Beispiel mit einer Tüte knistere (Leckerli?!), schießen spontan vier Köpfe hoch, um kurz danach mit einem wohligen Seufzer wieder zwischen Decken und Pfoten gebettet zu werden. Häufig gähnt einer der Hunde noch ausgiebig – und manchmal aber fällt mir dabei auf, dass die anderen das zu imitieren scheinen.

Tatsächlich ist Gähnen nicht nur unter Menschen ansteckend. Auch Hunde können es kaum unterdrücken, wenn einer ihrer Artgenossen gähnt. Mehr noch: Sie reißen sogar das Maul auf, wenn sie einen Menschen gähnen sehen. Forscher der Universität London haben erstmals ein ansteckendes Gähnen zwischen unterschiedlichen Arten nachgewiesen. Sie glauben, dass dieses Verhalten auf ein rudimentäres Einfühlungsvermögen von Hunden gegenüber Menschen hinweist. (Mehr dazu in diesem Stern-Beitrag). Demnach müssen Hunde über eine grundlegende Form der Empathie verfügen, um menschliche Handlungsweisen deuten zu können. Noch ist fraglich, ob dem eine evolutionäre Anpassung der Hunde an den Menschen voranging, oder ob das Gähnen erlerntes Verhalten ist, etwa wenn ein Hund einen Menschen wiederholt beim Gähnen beobachtet hat. Im Versuch war aber auch nicht auszuschließen, dass die Hunde mit dem Gähnen auf die ungewohnte Versuchssituation reagiert und damit Stress abgebaut haben.

Bilder eines Büro-Vormittages:  Alles schläft, einsam wacht...

Sollte Ihr Hund häufig gähnen, bedeutet das aber nicht zwangsläufig, dass Sie ihn dazu animieren (Sie Schlafmütze, Sie! ;-) ). Es gibt verschiedene Ursachen für diese Körperreaktion. Wie wir Menschen auch, kämpft damit der Vierbeiner möglicherweise gegen Müdigkeit und damit  verbundenem Sauerstoffmangel an. Vielleicht gähnt er aber auch aus Unsicherheit und verhilft sich damit zu einer Pause, um seine nächsten Schritte zu überlegen. Oder hat er gerade etwas Dummes gemacht, etwa eine flatternde Folie verbellt, und das ist ihm jetzt peinlich? Gähnen beim Hund kann sowohl eine Übersprungs- wie auch eine Verlegenheitsreaktion sein.

Ebenso möglich ist, dass er neue Energie aufnimmt, zum Beispiel nach einer Anstrengung oder bei einer energetischen Behandlung. Wenn ich Hunde oder Pferde akupunktiere, bekommen diese nicht selten während der Sitzung Gähnanfälle – ein deutliches Zeichen dafür, dass die Akupunkturnadeln getroffen haben.

Alles hat zwei Seiten

Donnerstag, 5. April 2012

Unsere Naddel wurde vor nunmehr fünfeinhalb Jahren mit zwei Welpen in einem Pappkarton neben einer Mülltonne im Norden Mallorcas gefunden (wir haben sie dann im Tierheim Pollenca adoptiert). Ich nehme an, die Menschen, die diese drei Hunde auf diese Art entsorgt haben, sind bis heute davon überzeugt, es richtig gemacht, ja, sogar human gehandelt zu haben. Sie hätten den Karton ja auch IN den Müllcontainer werfen können, und vermutlich wäre er dann samt lebendem Inhalt im Lastwagen gelandet und schließlich in der Müllverbrennung.

Hundewelpen neben der Mülltonne gefunden

Zehn Hundewelpen wurden neben einer Mülltonne gefunden

Ob die Menschen, die vor einigen Tagen in Bahia Grande eine Kiste mit zehn Welpen neben der Mülltonne platzierten, auch meinen, dass dieses Vorgehen richtig ist? Die Welpen waren cirka 3 Tage alt. Glück für sie, dass eine verantwortungsvolle, menschliche Person sie umgehend zum Tierheim Llucmajor brachte, wo ehrenamtliche Helferinnen sich der Kleinen annahmen, bevor sie halb verhungert und erfroren waren. Über Facebook meldeten sich sofort Freiwillige, um bei der Aufzucht der Kleinen zu helfen (ich auch). Derzeit sind die Welpen – noch mehr Glück – bei einer Amme, einer Hündin, die gerade Nachwuchs aufgezogen und somit noch Milch vorrätig hat und alle zehn angenommen hat.

Eine von vielen Geschichten aus dem Tierschutz, bei denen Facebook eine wichtige Rolle spielt. Es war noch nie so einfach, Hilferufe und Informationen so breit zu streuen. Ich bekomme täglich Aufrufe von verschiedenen Tierheimen und Tierschutzorganisationen und teile sie auch weiter. Mit Sicherheit ist die Adoptionsquote in den Heimen, die den Facebook-Kanal nutzen, gestiegen.

Manchmal aber kann ich es nicht mehr aushalten. In den letzten Tagen empfing mich die Seite nicht nur mit der Neuigkeit über die zehn von der Mutter getrennten und dem Müll zugeordneten Welpen, sondern mit etlichen weiteren Fotos und Beschreibungen grausamster Tierquälerei. Klar, ich habe selbst die Quellen – Freunde und Fanseiten – ausgesucht, die mich jetzt mit den News versorgen. Ich werde auch weiterhin tapfer auf meine Startseite gehen und runter scrollen und schauen, was es Neues gibt. Aber– manche Bilder trage ich im Inneren wochenlang mit mir herum, sie tun mir weh. Und ich verteile sie im Social Network nicht weiter, weil ich nicht daran schuld sein will, dass es anderen wie mir geht.

Braucht es brutale Bilder, um Humanität zu wecken? Greifen wir eher zum Geldbeutel zwecks Spenden, wenn wir entsetzliche Fotos sehen? Oder vergiften uns – also die Gesellschaft – diese Bilder nach und nach,  je häufiger und konzentrierter wir damit konfrontiert werden?

 

Arbeitswütig und intelligent

Montag, 2. April 2012

Der Bitte, eine in Deutschland und Spanien eher selten vertretene Rasse vorzustellen, komme ich gerne nach. Das gilt nicht nur hier und heute, wenn Sie  einen Hund haben und diesen gerne auf pfotenpower.com sehen möchten, schreiben Sie uns gerne!

Der Pyrenäenschäfer- oder –hütehund wird von der FCI (Fédération Cynologique Internationale) unter zwei Rassen geführt – der langhaarigen und der kurzhaarigen Rasse. Der französische Name lautet „Berger des Pyrénées“. Diese Hunde wurden über lange Zeit von ihrer Umgebung – den französischen Pyrenäen – und ihrer Nutzung durch den Menschen als selbstständige Hüter von Schafherden geprägt.

Eine dunkelhaarige Ausgabe des Pyrenäenschäfer- oder –hütehundes

Diese Tiere sind intelligent und selbstbewusst, mutig und voller Energie. Für ihre Verwendung im Gebirge haben sie sich im Lauf der Jahrhunderte optimal angepasst. Zwischen den beiden Rassen bestehen keine charakterlichen Unterschiede, was die Ausübung ihres „Berufs“ betrifft. Die Unterschiede beziehen sich nur auf das Erscheinungsbild. Im Durchschnitt haben sie eine Widerristhöhe von 40 bis 54 Zentimetern, wobei die weiblichen Hunde nur geringfügig kleiner sind als die Rüden. Farblich gibt es viele Abstufungen. Blondes Fell, diverse Braun- und Schwarztöne – somit ist das Aussehen des Pyrenäenschäferhundes sehr variabel.

Über seine Herkunft und Geschichte gibt es keine gesicherten Erkenntnisse. Er stammt allerdings ganz sicher nicht von Vorfahren ab, die angeblich mit Dschingis Khan und seiner Armee in Europa eingefallen sind. In seiner Heimat ist er in den Augen der Bergbauern seit ewigen Zeiten der Hund, der die ihm angetragenen Arbeiten erledigt.

Der Pyrenäenschäferhund ist sehr genügsam, was Nahrung und Pflege betrifft, aber als Haustier in einer Wohnung in der Stadt mit beschränktem Platzangebot untauglich. Das geht seiner Natur absolut zuwider. Er muss Auslauf haben. Ihn in der Stadt zu halten, grenzt schon fast an Tierquälerei. Auf dem Land, auf einem großen Hof, in einem weitläufigen Garten lassen sich bessere Bedingungen schaffen. Wenn die richtigen Voraussetzungen gegeben sind, ist er ein treuer Gefährte für Herrchen und/oder Frauchen und die ganze Familie. Aber er will und muss beschäftigt werden, er braucht eine Aufgabe. Er muss draußen sein können. Wenn man seine ursprüngliche Umgebung in Betracht zieht, ist das ganz klar und verständlich. Als Hütehund will er sich um irgendetwas kümmern.

Moon und Midnight – verzweifelt vermisst

Mittwoch, 28. März 2012

Schon seit dem 5. März werden diese beiden Hunde vermisst. Gegen 15 Uhr haben die Besitzer ihre beiden  Bordercolliehündin Moon und den Mix Midnight nahe der Cala Mondrago verloren: ” Wir haben schon viele Zettel mit Fotos aufgehängt und das Ajuntament Santanyi und die Polizei benachrichtigt. Moon ist am 6. Maerz in Alqueria Blanca und auch oberhalb von Alqueria am Kloster gesehen worden, jedoch ohne Midnight. Midnight ist in Estret des Temps und in Sa Torre/Cala Santanyi gesehen worden, die beiden haben sich wohl getrennt, vielleicht suchen sie sich nun auch gegenseitig und kommen deswegen nicht nach Hause oder sie haben die Orientierung verloren.”

Wer hat diese beiden Ausreißer gesehen?

Beide Hunde sind gechipt. Moon sieht wie ein typischer, dreifarbiger Bordercollie aus, Midnight ist schwarz und fällt besonders durch ihre blauen Augen auf. Die Besitzer, Dorothee und Oliver, hoffen auf hilfreiche Anrufe unter der Nummer  68 52 90 824.

Wer ebenfalls einen Hund hat, der zu unkontrollierbaren Ausflügen neigt, dem empfehle ich den GPS-Tracker, ohne den Naddel nicht mehr die Leine verlassen darf!

 

 

Staatsfeind Nummer eins

Dienstag, 13. März 2012
Naddel und der GPS-Tracker

Ausgelacht! Ab sofort wird Naddel per Satellit überwacht

Der Schock vom November sitzt tief: Drei Tage waren Naddel und Murphy verschwunden, vermutlich waren sie einer Hasenspur gefolgt. Der Ausflug endete zum Glück ohne Schaden, aber die Angst bleibt. Dennoch – immer nur an der Leine laufen, das ist in meinen  Augen keine befriedigende Lösung für unsere agilen Hunde.

Deswegen hat Naddel – grundsätzlich der Initiator für jeden Fluchtversuch – jetzt eine eigene Mobil-Nummer. Einen spanischen Handyvertrag. In meiner Telefonliste steht jetzt zwischen M wie “Mama” und O wie “Osteopath” auch Naddel mit drin.

Jetzt spinnt die total, denken Sie? Passen Sie auf: Bevor wir das Grundstück verlassen, bekommt Naddel das neue, rote Halsband um. Rot steht ihr. Noch attraktiver aber macht sie das am Band befestigte kleine schwarze Kästchen. Ihr Handy sozusagen. Es enthält einen GPS-Tracker. Das Naddelchen wird per Satellit überwacht! Wie der Staatsfeind Nummer eins!

Eine geniale Lösung. Sollte sie mal wieder die Fliege machen und sich nicht innerhalb eines anständigen, akzeptablen Zeitraums zurück melden, rufe ich sie an. Und da sie nicht sprechen kann, sendet mir ihr Handy ihre Geo-Koordinaten. Etwa: lat 123 und long 456 . Diese gebe ich in einen Geo-Tracker ein und – Chacka! – erhalte genaue Auskunft über ihren aktuellen Aufenthaltsort.

Na, wie isses? Sooo spinnert bin ich doch gar nicht! Wir können sogar die genaue Route online verfolgen, indem wir uns SMS in Abständen von wenigen Sekunden schicken lassen und die erhaltenen Daten übernehmen. Alles kein Problem mehr heute.

Übrigens – Falls Sie auch einen Ausreißer Ihr Eigen nennen – wir haben vorsichtshalber einige GPS-Tracker auf Lager gelegt. Sie können gerne eines kaufen für 95 Euro inkl. Versand innerhalb Spaniens (bzw. zusätzlich 7 Euro für Versand nach Deutschland). Kontaktieren Sie mich einfach per e-mail, dann kriegen Sie die Rechnung ;-) . Eine Betriebsanleitung auf deutsch, englisch und spanisch und viele Tipps zur einfachen Inbetriebnahme liegt bei. Den Handyvertrag müssen Sie aber selbst abschließen! Und vielleicht haben Sie auch bald in Ihrem Telefonbuch den Eintrag: Bello – 670803…

 

Morgenstund hat Groll im Mund

Donnerstag, 12. Januar 2012

Der Morgen beginnt in der Villa Bunter Hund mit einer Völkerwanderung: Alle gehen ins Büro. Nur Naddel nicht. Denn Naddel bleibt gerne etwas länger im Bett. Wenn sie sich dann endlich entschließt, die Location zu wechseln, dann guckt sie natürlich blöd. In unserem nicht großen Homeoffice stehen drei Körbchen unterschiedlicher Größe, zusätzlich  gibt es eine Liegedecke. Und alles ist besetzt. Vor allem der einzig wahre Naddel-Platz, das runde Körbchen (was mal ein Einkaufskorb war) vor der warmen Heizung. Dort liegt eine der Katzen, meistens Momo.

Wer zu spät kommt...

Nun sitzt das Naddelchen – jeden Morgen! – vor dem Korb und guckt ungläubig von dort zu den anderen Plätzen, die alle besetzt sind, wieder zu Momo in ihrem Lieblingskorb, und schließlich  zu mir: „Tu etwas!“ Was ich verweigere. Meine Powerpfoten sollen sich untereinander einigen.

Sodann wird offensichtlich eine Kommunikation gestartet, die wir Menschen weder hören noch verstehen. Ich befürchte, dass Naddel die diensthabende Katze telepathisch aufs Übelste beschimpft und bedroht, bis diese das Prinzessinnenlager verlässt. Naddel rollt sich selbstzufrieden auf die purpurfarbene Decke. Die Katze legt sich zu Campino – bei dem ist für Samtpfoten immer Platz. Aber er ist ja auch nicht Rudelchefin…