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Felix nahm den Schmerz mit

Mittwoch, 6. Juli 2011

Als eine Freundin vor kurzem eines meiner Fotos bei Facebook kommentierte, habe ich mich wieder einmal dran erinnert. Auf dem Foto und auf vielen weiteren aus dieser Zeit trage ich Hut. Seit mein Dackel Felix gestorben ist, nicht mehr.

Vorweg – unsere Haustiere haben eine geringere Lebenserwartung als wir. 10, 15 Jahre begleiten sie uns, selten länger. Wer Tiere liebt, muss den Abschied akzeptieren. Das habe ich früh gelernt. Das Loslassen fällt schwer und scheint unendlich, aber es gehört zum Leben.

Auf allen Bildern von damals trage ich Hut, nicht nur auf Urlaubsfotos aus Japan

Mit dem Tod von Felix habe ich etwas sehr Spezielles erlebt. Besagtes Foto erinnert mich daran, weil ich damals, vor Felix Tod, grundsätzlich einen Hut trug. Ich litt seit mehreren Jahren unter chronischen Kopfschmerzen. Manchmal nur latent, gelegentlich heftig. Immer gegenwärtig. Der Schmerz konzentrierte sich auf einer kleinen Fläche auf dem Kopf und strahlte von dort aus. Mal wenige Zentimeter weit, mal bis in den Nacken. Am schlimmsten war es bei Wind oder bei leichten Berührungen der Haare oder Kopfhaut. Daher der Hut: Sobald Gefahr bestand, dass ein Lüftchen über meine Kopfhaut wehen könnte, schützte ich meinen Schädel mit einer Kopfbedeckung. Fotos aus der Zeit mit mir an der frischen Lust zeigen mich immer gut behütet.

Ärztliche Untersuchungen hatten nicht mehr als Vermutungen ergeben und den Rat, als diagnostische Therapie vorübergehend Hammer-Medikamente zu nehmen, die die Nervenreizleitung unterdrücken. Na, vielen Dank, verzichte. Ich hatte schließlich beschlossen, den Schmerz anzunehmen, mit ihm zu leben. An den meisten Tagen war es erträglich. Bei Wind trug ich Mütze oder Hut. Im Auto hielt ich die Fenster geschlossen, um Durchzug zu vermeiden. Kopfwäsche und Frisörbesuche waren am schlimmsten, aber die gehen ja auch vorbei. Ich arrangierte mich.

Mein Dackel Felix 2006, strotzend vor Kraft und Lebensfreude. Manchmal schützt das nicht...

Felix starb plötzlich und viel zu früh, völlig unerwartet, durch einen Unfall. In den darauf folgenden Tagen nahm ich das Leben nur dumpf wahr. Ich funktionierte im Alltag, aber ich war nicht wirklich im Leben. Wer ein geliebtes Tier verloren hat, kennt das. Dennoch registrierte ich nach einigen Tagen den fehlenden Kopfschmerz. Dies bemerkte ich nur nebenbei, es war unwichtig ob der Trauer über Felix’ Tod. Nicht der Rede wert.
Doch drei, vier Wochen später, das Leben war wieder in den Vordergrund gerückt und der Verlust nagte “nur noch” tiefer, stellte ich wiederholt fest, dass mein Kopf schmerzfrei war. Zum ersten Mal seit Jahren. Ich achtete vermehrt drauf, erwartete den Schmerz, suchte ihn. Begab mich in den Wind. Drehte im Auto die Fenster runter. Stellte den Duschstrahl um – das auf den Schädel prasselnde Wasser hatte doch vor kurzer Zeit noch so gequält… Der Schmerz war und blieb verschwunden.

Verwirrt und perplex las ich in Internet-Foren über ähnliche Fälle. Erfuhr von indianischen Theorien – unsere geliebten Tiere wollen uns Last abnehmen… oder so ähnlich. Als gebürtige Nordfriesin bin ich ja eher bodenständig, da kann sich mancher Geist seine Zähne aus dem fleischlosen Kiefer beißen. Und doch – seit Felix ging, im September werden es 5 Jahre, ist mein Kopf von den Schmerzen befreit. Für mich steht fest: Mein geliebter Hund – mein mich liebender Hund – nahm den Schmerz mit.

Köhlers neues Spiel

Donnerstag, 23. Juni 2011

Böse Zungen behaupten, Köhler müßte jetzt für ihr Futter arbeiten, Bildschirme putzen und so... Ehrlich - das würde Köhler nie tun. Sie macht genau das, wonach es aussieht - sie spielt mit sich selbst. Das Video sehen Sie, wenn Sie aufs Bild klicken

Schöner Rücken

Dienstag, 7. Juni 2011

Rutscht mir doch einfach den Buckel runter...

Man sagt diesem Körperteil ja gelegentlich nach, er sei entzückend. Das war aber nicht Charlys Absicht, als er mir seinen Rücken zuwandte. Vielmehr drückt die Körperhaltung aus: Schnauze voll. Rutscht mir mal alle den Buckel runter.

Was ist passiert? Es war eine einfache Granne. Diese spitzen Grasähren mit Widerhaken, die derzeit nach einem Spaziergang in den Klamotten stecken und den Tierärzten volle Wartezimmer bescheren. Diese Grannen arbeiten sich in Ohren und Nase von Hunden, zwischen ihre Zehen, in den Rachenbereich – und manchmal einfach unter die Haut. Bei Charly saß die Granne an der Brust in Achselnähe. Und da diese fiesen Dinger wandern können und/oder Entzündungen verursachen, empfiehlt es sich manchmal, einen kleinen Schnitt zu machen und sie sauber zu entfernen.

Das war denn auch der Plan, vor drei Wochen. Dummerweise kam es bei unserem Blondino zu einer heftigen Komplikation. Die OP-Narbe infizierte sich, Gewebe starb ab. Charly hatte Schmerzen und Fieber, wir hatten eine harte  Zeit, wir hatten Sorgen und Angst, ich war wütend… Ich will nicht mehr erzählen. Wir sind inzwischen zum Glück der Heilung ganz nah. Gesagt werden muss nur noch, dass unser Hund sehr, sehr tapfer war und immer noch geduldig jegliche Behandlung über sich ergehen läßt. Einzig das Renn- und Tobeverbot treibt ihn gelegentlich schier in den Wahnsinn, aber ein Ende ist abzusehen, bald kann er wieder mit Campino durch den Garten tollen.

Ich sage mir manchmal – hätte ich bloß nicht dran gerührt, irgendwann und irgendwie wäre diese fiese Granne schon wieder verschwunden. Aber man muss fairerweise auch sagen – hätte ich nicht dran gerührt und wäre es dann zu einer Entzündung gekommen, zu Schmerzen und Angst und Fieber – was wäre die heutige Message? Genau: Hätten wir bloß operiert.

Wir können halt alle nicht in die Zukunft schauen.

Lachen ist gesund

Montag, 30. Mai 2011

Neulich saßen wir gemütlich mit Freunden auf der neuen Terrasse, soweit satt und zufrieden, als Tanja mir eine just gekaufte Postkarte überreichte: “Hier, lies mal vor.” Was ich mit Vergnügen tat… wenn auch etwas stockend, denn:

Bei Punkt 2 musste ich grinsen.

Köhler-Liesel

Köhler-Liesel auf der Flucht?

Bei Punkt 3 begann ich zu kichern.

Das Kichern wurde lauter.

Bei Punkt 5 verbot ich den anderen, mitzulachen, weil ich mich ansonsten nicht mehr in der Lage sah, die Lesung zu Ende zu bringen.

Bei Punkt 6 brauchte ich eine Pause, um mir die Tränen abzuwischen.

Bei Punkt 8 hielten sich alle Anwesenden den Bauch vor Lachen, jammerten über Krämpfe in der Gesichtsmuskulatur und verlangten nach weiteren Taschentüchern.

Und jetzt kommen Sie – hier ist der Inhalt der Karte. Bitte, bitte, auf keinen Fall diese Art der Katzenwäsche im wahren Leben ausprobieren!

Katzenwäsche – Verfasser unbekannt

  1. Öffnen Sie den Toilettendeckel und füllen Sie 1/8 Tasse Tiershampoo ein.
  2. Nehmen Sie Ihre Katze auf den Arm und kraulen Sie sie, während Sie sich vorsichtig Richtung Badezimmer bewegen.
  3. In einem geeigneten Moment werfen Sie die Katze in die Toilettenschüssel und schließen den Deckel. Möglicherweise sollten Sie sich auf den Deckel stellen.
  4. Die Katze wird nun selbständig mit dem Reinigungsvorgang beginnen und ausreichend Schaum produzieren. Lassen Sie sich von lauten Geräuschen aus der Toilette nicht irritieren. Ihre Katze genießt es.
  5. Betätigen Sie nun mehrmals die Toilettenspülung, um den „Powerwash“-Vorgang und die anschließende Nachspülung einzuleiten
  6. Sofern Sie auf dem Toilettendeckel stehen, bitten Sie jemanden, die Haustüre zu öffnen. Stellen Sie sicher, dass sich keine Personen zwischen Haustür und Toilette befinden.
  7. Öffnen Sie dann aus gebührendem Abstand möglichst schnell den Toilettendeckel. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit der Katze wird deren Fell durch die Zugluft trocken geföhnt.
  8. Toilette und Katze sind damit beide wieder sauber.

Umzugs-Nachlese

Donnerstag, 19. Mai 2011

Was lange währt, wird häufig gut – zumindest bei unserem Umzug stimmt dies Sprichwort. Bis auf  (viele) Kleinigkeiten sind wir jetzt fertig eingezogen. Unsere vierbeinigen Familienmitglieder hatten es da einfacher, da sie mit kleinem Gepäck umzogen. Im Prinzip reicht ihnen ein Futternapf und die für das Füllen zuständige Person.

Die vier Hunde waren ja schon in der Vorbereitungsphase häufig mit am neuen Haus und konnten den Garten ausgiebig einweihen. Dieser sollte nicht nur Hunde-, sondern sogar Dackelsicher eingezäunt sein. Naja. Schon beim zweiten Besuch in der neuen Villa Bunter Hund war plötzlich Dackel-Mix-Mädchen Naddel verschwunden. Stand dann aber schnell an der Straße vor dem Tor und wollte wieder rein. Alleine ausreißen ist ja nicht so ihr Ding. Ich legte mich auf die Lauer. Schon kurz darauf beobachtete ich, wie Naddel wieder den Zaun ansteuerte, diesmal die drei Jungs im Gefolge. Die Chefin hatte wohl wieder zum gemeinsamen Ausbruch geblasen. Dumm gelaufen – ich konnte nicht nur die Aktion verhindern, sondern gleich auch das Loch im Zaun stopfen. Jetzt ist das Grundstück wirklich Dackeldicht.

Sie genießen das Leben im neuen Haus, aber als noch Baustoffe auf dem Grundstück lagen, fanden Naddel und Campino es viel besser

Trotzdem wir die Bande damit wieder eingeknastet haben, sind sie hier sehr glücklich. Doch auch die Katzen haben mit der neuen Lokation keine Probleme. Nur am ersten Tag beaufsichtigten wir sie bei der Gartenpremiere. Danach zeigten wir ihnen, wo die Katzenklappe sitzt. Ein Novum für unsere Tiger, doch sie entpuppten sich als Intelligenzbestien und verstanden das System umgehend. Vor allem Momo und Köhler nutzen den Garten für wilde Verfolgrungsjagden, die häufig in drei Metern Höhe auf einem Baum endet, wo sie sich vergnügt ohrfeigen. Katze Köhler, die eh ständig Dummheiten ausheckt, beschäftigt sich auch gerne mit dem Nachbarshund, einem jungen Labrador.  Ich weiß nicht, was sie ihm erzählt, aber er findet es hörbar nicht witzig, dass sie durch den Zaun geschützt ist.

Und Campino? Seit beschlossen und verkündet wurde, dass er “unser” bleibt, hat er einen anderen Blick aufgesetzt. Und seine Körperhaltung verändert. Und wird noch mutiger bei Besuchern, riskiert immer mal die große Klappe. Und hat zugenommen… Passiert das nicht auch gelegentlich Menschen nach der Hochzeit? Motto – Jetzt ist er/sie mir fest versprochen, da kann ich mich gehen lassen ;-) . Nun, als nächstes lernt er, dass wir Futtermeister sehr gut portionieren können.

Good News Teil 1

Montag, 9. Mai 2011

Jetzt gibt’s wieder was Schönes zu berichten: Mein Geldpreis für den Superblog-Wettbewerb (250 Euro für den 1. Platz… erwähnte ich das bereits?) ist eingetroffen. Schon vor einigen Tagen, aber durch den Umzug blieb viel Papier liegen. Während ich im neuen Haus die Wände schick machte, hatte ich aber im Oberstübchen die Muße, mir über die Verwendung des Geldsegens Gedanken zu machen.

Die Urkunde kam per Post, der Geldgewinn per Überweisung

Die Hälfte des Gewinns erhält  Baldea. Besonders die Basis-Arbeit dieses Vereines finde ich sehr unterstützenswert – Aufklärung der Bevölkerung, Politische Arbeit und natürlich auch aktiver Tierschutz. Ausserdem habe ich heute 125 Euro an die Sonnenhunde überwiesen. Das ist Campinos Verein und unter den verschiedenen Projekten, für die man spenden kann, habe ich mich für “Stopp das Ungeziefer” entschieden. Das ist im Sommer auf Mallorca besonders wichtig, weil die unheibare Mittelmeerkankheit Leishmaniose, mit der auch unser Pflegling infiziert ist, durch eine bestimmte Mückenart übertragen wird – und davor kann man Hunde mit Spot-On-Präparaten oder speziellen Halsbändern schützen.

Ja, bei mir läuft es mit dem Geld quasi sprichwörtlich – “Wie gewonnen, so zerronnen”. Wenn jemand weitere Wettbewerbe kennt, bei denen der Pfotenpower-Blog ein paar Euro abstauben kann – bitte Nachricht an mich!

Das war Good News Teil 1. Für morgen kündige ich schon mal eine weitere gute Nachricht an. Sie betrifft Campino – mehr wird nicht verraten.

Kollektives Leiden

Freitag, 6. Mai 2011

Ich hätte ja gerne diese Woche noch was Schönes geschrieben. Aber nach Termindruck und Umzugsstress musste ich dann auch ein Hospital unterhalten. 75 % der Hunde in der Villa Bunter Hund wurden vorgestern krank! Appetitlosigkeit und Apathie zeigten Murphy und Charly, bei Naddel kam sogar mehrmaliges Erbrechen dazu – eine

Armer Campino - alle seine Kumpels waren unpässlich, so musste er alleine spielen

unruhige Nacht für uns alle. Gestern mittag dann setzte ich ein Ultimatum: Wer abends nicht frißt, muss zum Tierarzt. Naddel drohte ich sogar mit der Spritze! Gemein, denn das Püppchen fängt auf dem Behandlungstisch schon an zu schreien, wenn sich ihr jemand mit Injektionsabsicht nähert! Aber siehe da – abends machten alle drei schon einen besseren Eindruck und heute morgen wurden die Töpfe zumindest schon halb geleert. Ich vermute, das lag weniger an meinen bösen Absichtserklärungen, sondern mehr an der Homöopathie und den Selbstheilungskräfen. Warum sich die Drei aufs Krankenlager zurückzogen, weiß ich nicht. Derzeit sieht es aber so aus, als hätten sie es überstanden.

Campino war zwar nicht krank, litt aber trotzdem – unter Langeweile. Keiner spielte mit ihm, keiner unterstützte ihn bei der Torwache. So sind wir jetzt alle erleichtert, dass wieder mehr Leben im Haus herrscht.  Wir wünschen Lesern allen Gesundheit und ein schönes Wochenende!

X müßte man sein!

Montag, 2. Mai 2011

Fast scheint es, als stecke Momo mir die Zunge raus: "Ätsch, ihr müsst schuften bis zum Umfallen und wir haben Spiel-Spaß bis zum Umfallen!"

Während die Schufterei für uns Zweibeiner nach dem Umzug kein Ende zu nehmen scheint, genießen Hunde und Katzen die neue Villa Bunter Hund. Ich räume einen Karton aus – MieseKatze Luna liegt gemütlich auf dem Stuhl und pennt. Ich putze ein Fenster von innen – an der äußeren Scheibe scharrt Köhler vergnügt mit den dreckigen Pfoten. Ich hänge Wäsche auf – ein fröhlich-durchgeknallter Murphy bringt mich mit seinem Schuhfetisch fast zu Fall. Ich quäle mich mit Programmierarbeiten im Büro, keuche unter Termindruck – Campino und Charly tollen übermütigst durch den Garten.

Hund müsste man sein. Oder Katze. Zumindest unter den hier gegebenen Umständen. Das Leben genießen. Sich versorgen lassen…

Aber dann kommt der Moment, da zeige ich es allen: Ich gehe in die Küche. Öffne den Kühlschrank. Nehme ein Scheibchen Käse, stecke es mir langsam und genüßlich in den Mund. Genieße die großen Augen, die mich von unten her anhimmeln. Und ich weiß genau, was meine Lieblinge jetzt denken: Mensch müßte man sein!

Schon drin…

Dienstag, 26. April 2011

…sind wir im neuen Haus. Wer schon selbst einmal umgezogen ist, weiß genau, wie anstrengend das ist. Jetzt sind wir froh, zu 80 Prozent fertig zu sein – wir können im neuen Zuhause essen, schlafen, arbeiten und unsere Vierbeiner sind super versorgt. Die Restarbeiten erledigen wir Stück für Stück. Erholen können wir uns später!

Als hätte sie selbst 40 Umzugskartons geschleppt: Naddel celebriert einen Erschöpfungs-zustand. Für die, die es noch nicht wußten - Naddel ist der Hund ;-)

Bei Pflege- und Angsthund Campino war die Frage, wie er eine derartig tiefgreifende Veränderung übersteht. Der Kleine ist schließlich der Prototyp eines Gewohnheitstieres: Wenn sein Napf nicht an der üblichen Stelle steht, frißt er nicht. Anleinen funktioniert nach wie vor nur im Rahmen eines Rituals, und wenn “seine” Couchecke besetzt ist, bleibt er lieber stehen, als sich ein anderes Plätzchen zu suchen.

Den Umzug aber überstand er mit Bravour. Er ging von Anfang an ohne Probleme ins Haus, akzeptierte Wasser- und Futterplätze und wußte sofort, wo “seine” Couchecke zu finden ist. Und auch die erste Nacht im neuen Heim verschlief er völlig unauffällig. Die Hunde waren aber sowieso alle zum Umfallen müse, nachdem sie den ganzen Tag Im Garten Fangen und Verstecken gespielt hatten.

Übrigens beginnt Campino, sein Rudel zu beschützen. Die Bauarbeiter, die noch außen am Haus aktiv sind, müssen sich ganz schön von ihm beschimpfen lassen. Das aber nur mit Sicherheitsabstand!

Gartenglück und Depressionen

Montag, 25. April 2011

Große Veränderungen in der Villa Bunter Hund: Wir ziehen um! Seit vier anstrengenden Tagen verbringen wir Zweibeiner mit allen Hunden die Tage im neuen Haus, um es für den Einzug vorzubereiten. Das heißt, die Hunde vertreiben sich die Zeit im Garten, der mit einer großen Rasenfläche und Bepflanzungen rund ums Haus (unter anderem ein völlig ausser Kontrolle geratenes Labyrint aus Hecken) zum Fangenspielen und Relaxen einlädt.

Haltet die Couch fest! Köhler und Campino üben sich in Sitz- und Liegeblockade, um ihr Lieblingsmöbel vor dem Abtransport zu retten

Nach und nach machen sie sich aber merkbar Sorgen. Immer mehr Möbel verschwinden aus ihrem alten Haus, und der gewohnte Alltag will sich so gar nicht wieder einstellen. Gestern saß dann Naddelchen vorm neuen Haus im Auto und bedeutete, jetzt sofort nach Hause und dort ihren Büroschlaf  halten zu wollen. Zum Glück kam dann die Sonne durch, so dass sie sich gnädigerweise dazu herabließ, ihr Nickerchen hoch thronend auf einigen Zementsäcken zu erledigen.

Nun, die letzte Nacht in Bahia Grande ist verbracht. Wir packen jetzt die letzten Kartons, verteilen an die verwirrten Vierbeiner Bachblüten statt Antidepressiva und erwarten um die Mittagszeit den Kastenwagen für die restlichen Möbelstücke. Dann werden auch die Katzen in ihre Tragetaschen gesetzt und umgezogen. Wir sind uns sicher, dass sich alle im neuen Haus tierisch wohl fühlen werden.