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Szenen aus dem Leben

Donnerstag, 25. November 2010

Sollten Sie jemals ein Glückskätzchen finden, behalten Sie es! Diese kleine Köhler-Liesel macht so viel Spaß… Nach wie vor ist sie E.D. – Everybody’s Darling. Sie spielt der Reihe nach alle Vierbeiner kaputt, ruht sich dann zwischen zwei Hunde gekuschelt aus, und hat schon lange begriffen, dass Menschen prima Tür- und Dosenöffner sind.

Schaaadeee, dass sie so schnell wächst. Aber in unserem Video sieht man andererseits gut, was für ein Prachtkerl Festus mit seinen sieben Monaten schon geworden ist. Da kann man doch auch stolz sein, denn der Kater war als Baby mehrmals schwer krank. Es gab Tage, da  niemand glaubte, dass er mal die Zwei-Kilo-Gewichtsklasse erreicht. Diese hat er (der Homöopathie sei Dank) schon lange überschritten – Köhler-Liesel arbeitet noch dran. Mit viel Input von den Dosenöffnern. Viel Spaß beim Video-Gucken! Hier geht’s zum Video

UPDATE eine Stunde später: Die meisten Hunde und Katzen liegen auf den Stühlen… Kann es sein, dass sie die Couch meiden, weil E.D. Köhler-L. doch irgendwie anstrengend ist? Also ich persönlich finde  ja, dass die Kratzer und Bisswunden meine Hände viel interessanter machen!

Aller Liebling

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Thema erledigt: Köhler-Liesel bleibt. IHR war das ja gleich klar...

„Glückskatzen darf man nicht weggeben!“, wurde ich schließlich belehrt. Nun gut, wo vier satt werden (die Wil-Mama kommt weiterhin regelmäßig zum Essenfassen), kriegen wir die fünfte Katze auch noch groß. Zunächst freuten sich die Helferinnen in der Eurotierklinik, den Aushang (Glückskatze sucht gutes Zuhause) abnehmen zu dürfen: „Das wäre doch auch zuuuu schade gewesen! Sooo eine Süße!!!“. Und schon diskutierten wir die Namensfrage. Aus Mutant ließ sich nicht so richtig was formen, obwohl die Kleine ziemlich schnell größer wird. In den ersten zwei Wochen bei uns hat sie 400 Gramm zugelegt. Nächste Idee: Da ausnahmslos alle dieses Kätzchen lieben, schlug ich „ED“ vor. Das ist nicht die sächsische Aussprache von ET, sondern die Abkürzung für Everybody’s Darling. Zum Schluss blieben wir dann doch bei Köhler-Liesel. Sie hat’s, so glaube ich, von Anfang an gewusst, dass ihr neues Zuhause bereits gefunden wurde…

Sie rocken die Bude

Donnerstag, 17. Juni 2010

Ich Tarzan - du Jane?

… und für die anderen geht das Leben weiter. Beziehungsweise fängt erst richtig an. Festus (ehemals Stoffel) und Schwesterchen Mohrle (ist ja nur ein “Arbeitstitel”…) rocken die Bude, und die Wil-Mama ist immer wieder entsetzt, dass die Kleinen kein bisschen Respekt vor Menschen oder Hunden zeigen.  Fotos von einem ganz normal verrückten Katzen-Kinder-Spiel-Abend gibt’s im Picasa-Webalbum

Aus Schrat wurde Lucky

Donnerstag, 10. Juni 2010

Zweimal haben wir schon Abschied genommen: der kleine Kater Schrat und das Glückskätzchen sind in neue Familien umgezogen. Vom Schrat haben wir bereits Feedback – er heißt jetzt Lucky, weil er seine Familie glücklich macht. So argumentierte seine neue sechsjährige Besitzerin, einfach toll, oder? Die größte aus dem Wurf, das dreifarbige Mädchen, empfahl sich gestern weiter, nicht ohne mich zum Abschied noch einmal ordentlich zu kratzen. Sie war Wil-Mamas Liebling und wollte mit uns nicht immer so viel zu tun haben, wie wir mit ihr – ganz die Mama. Diese war gestern ebenfalls ausserhäusig: Wir haben es endlich geschafft, sie zu fangen und zur Kastration zu bringen.

Kitten am Fressnapf

Da waren es noch vier... Inzwischen hat Löwenmama Wilma nur noch drei Babies zu beschützen

Wilma hatte also einen harten Tag, auch heute ist sie noch recht wackelig auf den Beinen, faucht mich aber schon wieder an. Es tut mir ja leid für die Löwenmutter… Aber es wäre unverantwortlich, sie intakt zu lassen: Geht man davon aus, dass eine Katze zweimal jährlich die Welt mit zwei weiblichen, fortpflanzungsfähigen Nachkommen beglückt, hat man im siebten Jahr gut 78.000 Mutterkatzen beisammen. Puh… Für Wilma hat sich das also erledigt. Sie kann jetzt frei entscheiden, ob sie weiterhin bei uns leben möchte. Sollte sie ihre Unabhängigkeit vorziehen, kann trotzdem jeder sehen, dass sie kastriert ist: Ihr Ohr wurde gekennzeichnet mit einem kleinen, gut sichtbaren Cut. Jeder Tierarzt weiß dadurch, dass diese Katze steril ist.

Auch heute führt mich der Weg in die Tierklinik: die kleine Tiger-Lilly hat immer wieder Diarrhoe und nimmt dadurch nicht genug zu. Egal was ich mache, einen Tag geht es ihr besser, dann hockt sie wieder mit Durchfall und Bauchweh in der Kiste. Da müssen wir mal ran. Hoffentlich geht es ihr schnell besser!

Putzen, füttern, spielen

Mittwoch, 19. Mai 2010

Der kleine Schrat auf der Briefwaage - noch ist er kein Pfunds-Kerl...

Unsere Katzenfamilie hält uns auf Trab, deswegen findet derzeit weniger Blog-Aktivität statt. Aber die Pflege lohnt sich, wie die heutige Wiegeaktion bewies. Die beiden Jungs haben in den 10 Tagen bei uns weit über 100 Gramm zugenommen,  die drei Mädchen wachsen und gedeihen ebenfalls und Mama Wilma entspannt sich zusehens. Ausser Putzen und Füttern steht natürlich auch Spielen mit den Welpen auf dem Tagesprogramm. Die beiden Jungs kommen sofort angeflitzt, wenn man das Katzenzimmer betritt, und verlangen Unterhaltung. Sehr gerne lassen sie sich auch von Naddel herzen, was diese prima findet! Und ich verbringe meine Pausen gerne vor dem Fenster zum Katzenreich und schaue mit Naddel “fern”… Katzenwelpen im Alter von vier Wochen sind einfach mega-putzig.

Dennoch – wir werden uns von der Bande trennen. Wer also ein Kätzchen sucht, darf mich gerne kontaktieren. Anfang, Mitte Juni sind sie alle groß genug, um in ein neues Zuhause zumzuziehen.

Oh Mama Naddel!

Donnerstag, 13. Mai 2010

Naddel: Alles meins!

Langsam hat sich Mutterkatze Wilma mit ihrem vorübergehenden Zuhause arrangiert. Sie faucht kaum noch, wenn man das Zimmer betritt, und frisst sogar, während wir dabei stehen. Allerdings sieht sie ihre Kleinen immer noch in Gefahr, wenn sie uns zu nahe kommen. Problem – der kleine weißschwarze Kater, der schon zwei Tage vor ihr in der Villa Bunter Hund eingezogen ist, findet es einfach klasse, mit uns zu spielen. Sobald wir die Zimmertür öffnen, kommt er angeflitzt und will raus. Die Wil-Mama hat bei ihm nix mehr zu melden.

Naddel dagegen ist begeistert: Sobald Klein-Stoffel in den Flur abbiegt, wird er von der Adoptiv-Mutter in Empfang genommen, geputzt, beschleckt, geherzt. Und er liebt es! Ausserdem will er was sehen von der Welt, also wenigstens alleine durchs Haus streifen. Was er dann macht, Naddel im Gefolge. Die gut aufpasst, dass ihn keiner von den anderen Hunden auch nur anschaut.

Leider erlauben wir den beiden wir im Moment nur wenige Minuten miteinander, damit sich Wilma langsam daran gewöhnen kann, dass Sohnemann früh selbständig wird. Den restlichen Tag verbringt Naddel mit dem Versuch, mich zu überreden, ihr doch die Tür zum Katzenzimmer zu öffnen. Selbst nachts sitzt sie mindestens einmal vor der Tür und verlangt Einlass. Naddel, meine vierbeinige Schlafstörung.

Mama Naddel im YouTube-Video – hier klicken