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Good News Teil 1

Montag, 9. Mai 2011

Jetzt gibt’s wieder was Schönes zu berichten: Mein Geldpreis für den Superblog-Wettbewerb (250 Euro für den 1. Platz… erwähnte ich das bereits?) ist eingetroffen. Schon vor einigen Tagen, aber durch den Umzug blieb viel Papier liegen. Während ich im neuen Haus die Wände schick machte, hatte ich aber im Oberstübchen die Muße, mir über die Verwendung des Geldsegens Gedanken zu machen.

Die Urkunde kam per Post, der Geldgewinn per Überweisung

Die Hälfte des Gewinns erhält  Baldea. Besonders die Basis-Arbeit dieses Vereines finde ich sehr unterstützenswert – Aufklärung der Bevölkerung, Politische Arbeit und natürlich auch aktiver Tierschutz. Ausserdem habe ich heute 125 Euro an die Sonnenhunde überwiesen. Das ist Campinos Verein und unter den verschiedenen Projekten, für die man spenden kann, habe ich mich für “Stopp das Ungeziefer” entschieden. Das ist im Sommer auf Mallorca besonders wichtig, weil die unheibare Mittelmeerkankheit Leishmaniose, mit der auch unser Pflegling infiziert ist, durch eine bestimmte Mückenart übertragen wird – und davor kann man Hunde mit Spot-On-Präparaten oder speziellen Halsbändern schützen.

Ja, bei mir läuft es mit dem Geld quasi sprichwörtlich – “Wie gewonnen, so zerronnen”. Wenn jemand weitere Wettbewerbe kennt, bei denen der Pfotenpower-Blog ein paar Euro abstauben kann – bitte Nachricht an mich!

Das war Good News Teil 1. Für morgen kündige ich schon mal eine weitere gute Nachricht an. Sie betrifft Campino – mehr wird nicht verraten.

Campinos Jubiläum

Dienstag, 22. März 2011

Ups… ich bin einige Tage zu spät. Nun ja, letzte Woche war zu viel los. Holen wir also Campino Einjähriges heute nach. Damit ist er der Pflegehund, der am längsten den Rundum-Verwöhn-Service in der Villa Bunter Hund genießt. Also stoßen wir gleich noch auf seinen Rekord an.

Ein Jahr, in dem Campino das Leben von einer ganz anderen Seite kennenlernte. Wer noch einmal sehen will, wie er sein Angstkorsett abstreift und erstmals fröhlich Körperkontakt mit einem Menschen genießt – hier geht’s zum Video aus dem Mai letzten Jahres. Mehr über Campinos Werdegang bei pfotenpower lesen Sie, wenn Sie unter den Kategorien auf “Aktuelle Geäste – Campino” klicken.

Wie man auf Mallorca eine Zucht auflöst

Freitag, 6. August 2010

Schon seit Jahren existiert in einem Park an der Playa de Palma eine kontrollierte Katzenkolonie. Etwa 30 Tiere wurden hier kastriert, erhalten regelmäßig Futter und Frischwasser und werden medizinisch betreut. Vor einigen Tagen aber hat sich der Bestand über Nacht verdreifacht: Als einer der Pfleger zum morgendlichen Füttern kam, erwarteten ihn zusätzlich zu der bekannten Kolonie rund 60 neue Samtpfoten.

Ein Teil von rund 60 Katzen, die jemand in einem Park an der Playa de Palma entsorgt hat. Private Tierschützer bitten um Hilfe

Es scheint, als hätte jemand auf diese unfeine Art seine Hobbyzucht aufgegeben, denn die meisten der Neuankömmlinge sind Siamesen. Wunderschöne Tiere, gesund, gut genährt. Und sie sind handzahm, was den Verdacht stärkt, dass sie aus einem privaten Haushalt kommen. Doch warum jemand 60 gepflegte Katzen aussetzt, kann man nur vermuten. Wirtschaftliche Probleme? Die Wohnsituation? Fakt ist, dass keines der Tiere kastriert ist. Logische Folge: Mehrere säugende Mütter mit ihren teils nur wenige Wochen alten Welpen leben jetzt an dem Parkplatz, in Tuchfühlung zu der alten Kolonie. Plötzlich leben viel zu viele Katzen an dieser Stelle, was die Gefahr von Krankheiten und aggressiven Rangordnungs-Kämpfen mit Verletzungen erhöht.

Eine kleine Zahl von Privatleuten kümmert sich regelmäßig um die Tiere. Sie sind verzweifelt: „Wir haben es mit Geduld und Mühe geschafft, dass unsere Arbeit hier unterstützt und respektiert wird“. Früher hatten immer neue Streuner ihren Nachwuchs in dem Park aufgezogen, häufig gab es Seuchen, weil sich die verwilderten Tiere nicht behandeln ließen. Jetzt ist die Zahl stabil, durch konsequente Kastrationen wurde die Vermehrung gestoppt. Die Tiere wirken gesund und entspannt, sind überwiegend handzahm. Aushänge an Bäumen klären Spaziergänger und Jogger über die kontrollierte Population auf – und weil das Konzept auch Laien schlüssig ist, wird die kleine Katzengruppe akzeptiert und nicht gestört.

Ende einer Hobbyzucht? Viele Siamkatzen sind unter den Neuzugängen im Park

Durch die große Zahl der neu hinzugekommenen Katzen ist jetzt auch der alte Bestand gefährdet. Die privaten Mittel der freiwilligen Pfleger – es gibt keine finanzielle Hilfe durch Vereine oder Gemeinde (Ayuntamiento) – reichen kaum für die Fütterung. Doch mindestens ebenso dringend müssen die Neuankömmlinge kastriert werden. Es sind viele Kater dazwischen und sowohl junge als auch alte weibliche Katzen – also alle vermehrungsfähig. Wenn nicht umgehend eingegriffen wird, explodiert der Bestand.

Nur kleine Vermittlungserfolge gibt es bisher. Einige Katzen würde ein  Tierschutzverein in Deutschland übernehmen. „Doch das kostet viel Geld: Wir müssen die Tiere impfen, mit dem Mikrochip versehen, müssen Transportkästen kaufen, nicht zuletzt fallen Flugkosten an…“ Die engagierten Tierschützer sind dankbar, dass der neue „Fressnapf“ Tiermarkt in Santa Ponca seine Unterstützung zusagt. Doch bisher ist nicht abzusehen, womit die aufkommenden Kosten gedeckt werden sollen. Die Katzenschützer bitten dringend um Hilfe: „Wir wollen natürlich alle Kätzchen in gute Hände abgeben. Wer darüber hinaus helfen möchte, kann Tierarztkosten übernehmen.“ Auch Sachspenden – Futter, Medikamente wie Parasitenschutz, Transporttaschen – werden laufend benötigt.

Wer ein Kätzchen adoptieren oder anders helfen will, möge Susanne Hoppe kontaktieren: Telefon (0034)971 740669, mobil (0034)647 916 558.

Nähe erwünscht

Dienstag, 20. Juli 2010

Bevor ich mich für 10 Tage ins kühle Schottland verabschiede, ein kurzes Update: Nicht nur, dass Campinos OP-Narbe schon jetzt fast unsichtbar ist, auch die seelischen Narben heilen weiter, und zwar sehr offensichtlich. Meine Nichte, die zu Besuch ist (eine Fremde!), kann ihn streicheln, an mir geht er kaum noch vorbei, ohne sich kurz kuscheln zu lassen. Neuerdings hüpft er auch gerne mal aufs Bett: Zeit, ihm Grenzen zu setzen, was er nur widerwillig akzeptiert. Doch tut das seiner Lebensfreude keinen Abbruch.

Streicheleinheiten - ja bitte!

Wunderschön das Erlebnis vom Wochenende: Wir gingen früh morgens schwimmen mit allen Hunden. Das heißt wir Menschen und Murphy schwimmen, und die anderen Vierbeiner treiben sich auf den Felsen herum. Zeitweilig war Campino der einzige Hund, der sich noch bei uns Menschen aufhielt, die anderen drei hatten sich mal wieder verdünnisiert um zu checken, wie es im heißen Sommer um die Kaninchenpopulation steht. Es ist unübersehbar, dass Campino die Nähe zum Menschen wünscht. Seine Karriere als Straßenköter oder panisch-ängstlicher Tierheiminsasse ist definitiv Geschichte. Und so wie er zu mir ein vertrauensvolles Verhältnis aufbaut, wird er das auch mit jedem anderen Menschen schaffen. Wenn’s auch noch ein wenig Zeit braucht.

Don’t worry, be happy!

Dienstag, 13. Juli 2010

Entschuldigung! Bitte nicht mehr schimpfen – hier gibt es mal wieder Neues von Campino für seinen Fanclub. Es stimmt ja, ich war in letzter Zeit sparsam mit Bildern und Erzählungen. Das liegt unter anderem daran, dass ich nicht hauptberuflich Pflegemami bin… also auch andere Verpflichtungen habe.

Spazierausflug mit einem fröhlichen Campino - neu bei YouTube

Egal. Am wichtigsten ist: Campino geht’s gut. Er hat die OP gut überstanden und sich sogar sehr tapfer mit dem Kragen arrangiert, der ihn davon abhält, die Nähte aufzuknabbern. Denn das versucht er, sobald man ihm die Tröte abnimmt. Daher: Keine Kompromisse. Am Donnerstag werden seine Fäden gezogen, solange muss er noch aushalten. Immerhin – die Heilung verläuft fantastisch. Und bis auf die Narbe ist Pino nicht anzusehen, dass er vor einer Woche einen schweren Tag hatte. Auch den täglichen Spaziergang macht er schon wieder mit, ich achte nur drauf, dass er unten am Meer nicht ins Wasser geht, damit die Fäden nicht aufweichen.

Wie so ein Spazierausflug mit Campino und seinen Freunden aussieht, ist seit gestern Nacht bei YouTube zu sehen. Ich habe es endlich geschafft, den Film in anständiger Qualität zu bearbeiten. Man achte ungefähr bei Sekunde 40 drauf, dass Campino nicht Murphy folgt, sondern Christian. Die Zeichen mehren sich, dass unser Füchslein eine ernsthafte Bindung zum Menschen eingeht. Natürlich noch nicht ganz ohne Vorbehalte und alte Ängste. Aber es bröckelt weiter!

Engagierte Auktion für Hope

Donnerstag, 8. Juli 2010

Podenco-Hündin Hope benötigt chrirurgische Hilfe - und das wird teuer

Die Hundehilfe Inca versteigert eine wertvolle Hutschenreuther-Porzellanfigur. Mit dem Erlös soll die Operation einer Podenco-Hündin finanziert werden. “Hope” war mit gebrochenem Bein aus dem Tierheim Son Reus geholt worden. In Deutschland angekommen stellten die Tierschützer fest, dass eine Heilung ohne aufwändige OP kaum möglich ist. Der Eingriff wird bis zu 2000 Euro kosten – also bitte fleißig mitbieten! Wer “Hope” helfen will – hier geht’s zur Website der Hunde-Hilfe Inca mit den Informationen zu der Hündin und der Auktion. Natürlich werden Spenden auch unabhängig von der Versteigerung mit Freude genommen.

Dringendst Pflegestellen gesucht

Mittwoch, 21. April 2010

Ich zitiere aus einem e-mail vom heutigen Abend von Baldea:

Mallorquinische Haltung von Zuchthunden

“Liebe Tierfreunde,

BALDEA KONNTE HEUTE EINEM ZÜCHTER DAS HANDWERK LEGEN – LEIDER MUSSTEN WIR ALLE TIERE SOFORT MITNEHMEN, DA DIE GEFAHR BESTAND, DASS DER ZÜCHTER DIESE EINFACH IRGENDWIE VERSTECKEN; UMBRINGEN ODER SONST ETWAS WÜRDE: AUCH SIND 5  WILDSCHWEINE DABEI -

WIR SUCHEN DAHER ÜBERGANGSWEISE SOFORT PFLEGESTELLEN FÜR DIE KLEINEN HUNDE: PINSCHER; RATEROS; DACKEL UND AUCH FÜR DIE PODENCOS.

BITTE SETZT EUCH MIT Maxi – KOORDINATORIN BALDEA (672 043919) oder ELSA – SEKRETARIN BALDEA (687 752594) IN VERBINDUNG – ES IST ECHT SUPER DRINGEND!!!!!!!!!!!!”

… und würde mich freuen, wenn über pfotenpower.com jemand helfen kann! Infos zu Baldea, Dachverband der Balearischen Tierschutzvereine