Die Kraft, mit Tieren zu kommunizieren: Seminar Tierkommunikation

Wer über die Kommunikation mit Tieren spricht, meint meist die äußere Kommunikation mit Worten, oder aber, da unsere Haustiere sich offenbar nicht unserer Sprache bedienen, die der Körpersprache. Sind die Ohren nach vorne gestellt oder liegen sie eng am Kopf?  Wie hoch wird die Rute gehalten? Was drückt die Körperspannung aus? Wer sich mit seinem Vierbeiner beschäftigt, kann viele Informationen aus zum Teil äußerst subtilen Zeichen gewinnen. kasten_webseite

Dennoch stößt man dabei häufig an Grenzen. Wenn die Katze plötzlich ins Zimmer uriniert, der Hund von heute auf morgen Aggressionen oder Ängste entwickelt, das sonst so ruhige und ausgeglichene Pferd Unarten entwickelt… und wenn dann der Besitzer keine Ahnung hat, warum. Weil sich nichts Offensichtliches geändert hat, weil jeder Erklärungsversuch mit einem „nicht möglich“ endet. Das ist der Moment, auf andere Art mit seinem Tier zu kommunizieren, auf die telepathische Weise.

Zunächst ist den meisten Menschen diese Möglichkeit der Verständigung mit einem Vierbeiner unbekannt oder suspekt. Doch die Grundlage zur telepathischen Kommunikation mit Tieren, der so genannte “Sechste Sinn”, ist dem Menschen von Geburt an gegeben und besonders bei Kindern oft sehr stark zu spüren (griechisch: Telepathie = Fernwahrnehmung). Urvölker, etwa die Aborigines in Australien,  kommunizieren heute noch auf dieser Ebene über Hunderte von Kilometern miteinander.

In unserer hoch technisierten, mit Lärm und Reizüberflutung erfüllten Welt verkümmert dieser feine Sinn im Laufe des Erwachsenwerdens. In der Schule wird darauf gedrängt, analytisch zu denken und vorwiegend den Verstand zu benutzen. Die rechte Gehirnhälfte, zuständig für Kreativität, Fantasie und Gefühlsbilder, wird nicht ausreichend trainiert. Doch immer mehr Tierhalter möchten mehr wissen über ihr Tier und sind offen für diese Art der Kommunikation. Inzwischen gibt es vielfältige Ausbildungsangebote, um selbst die telepathische Tierkommunikation zu erlernen, wenn es einem nicht reicht, durch andere Personen mit dem Tier zu sprechen.

„Die Kommunikation mit dem Haustier kann natürlich keinen Tierarztbesuch ersetzen“, betont die Trierer Tierkommunikatorin Uta Devone. „Aber häufig hilft es, wenn wir verstehen, wie sich das Tier fühlt oder wo es Schmerzen empfindet.“ Auch könne man besser die Gründe für auffälliges Verhalten verstehen und seinem Vierbeiner helfen, mit alten Ängsten und schlechten Erfahrungen aufzuräumen.

Uta Devone: Mit Tieren kommunizieren kann jeder lernen

Uta Devone: Mit Tieren kommunizieren kann jeder lernen

Ein ganz typischer Fall ist die Übernahme eines Hundes oder einer Katze aus dem Tierschutz. Häufig handelt es sich um sehr verstörte oder verängstigte Tiere, und trotz Geduld und Liebe bleibt immer noch eine Distanz zum neuen Besitzer bestehen. Wie soll ein noch so motivierter Tierhalter wissen oder verstehen, was sein neuer vierbeiniger Partner alles durchgemacht hat? Das telepathische Gespräch mit dem Tier kann Verstehen helfen und Blockaden lösen und so die Möglichkeit eines harmonischen Zusammenlebens verbessern.

Kommentieren ist momentan nicht möglich.