Das Schubladenmodell

17. April 2010

Zeit für ein Update, was unser Füchslein angeht. Seit vorgestern muss ich nicht mehr unter den Schrank krabbeln, um ihn anzuleinen. Unsere neue Einigung nennt man wohl Schubladenmodell. Campino legt sich auf seine Decke unter dem Kommödchen, und ich ziehe ihn mit der Decke heraus. Wobei er mir sogar entgegen kommt. Außerdem läßt er sich jetzt gelegentlich streicheln, ohne die Flucht zu ergreifen. Zu Hause ist er fast den ganzen Tag mit den anderen Hunden am Toben, vor allem Charly ist begeistert, noch jemanden zum Piesacken zu haben.

Wer Campino beim Spaziergang begegnet, ahnt nicht, wieviel Angst dieser Hund immer noch mit sich trägt

Einige Male haben wir Campino jetzt abends ins Haus genötigt, damit er mal ein entspanntes Familienleben kennen- lernt. Er findet es bisher nicht wirklich empfehlenswert, aber – er ist eh ein ziemlicher Spätmerker. Das wird schon noch. Dafür genießt er den täglichen Spaziergang umso mehr. Auch die Fahrt im Rudelmobil findet er klasse, fühlt sich sicher im Auto.

Gestern dann in der Eurotierklinik Blutcheck wegen der Leishmaniose. Unsere Tierärztin Marianne ist recht zufrieden mit dem Blutbild, vor allem aber mit Campinos Äußerem. Er sieht – und das war vor vier Wochen ganz anders – nicht aus, als würden die Leishmanien ihm wirklich zusetzen. Die Medikamente, aber auch gesundes Futter und die positive Umgebung tun unserem Pflegehund augenscheinlich gut. Wir hoffen sehr, dass er auch weiterhin Fortschritte macht, sowohl seelisch als auch körperlich.

Informationen über Leishmaniose: www.leishmaniose.de

Wieder Schließung des Centro Canino

14. April 2010

Mehr als ein halbes Jahr konnte das Centro Canino in Es Pillarí sich wieder um ausgesetzte Hunde und Katzen kümmern – jetzt wird abermals geschlossen. Schon morgen (15.4.) muß ein Großteil der Hunde aus dem Tierheim entfernt werden. Grund ist nach wie vor die wiederholte Klage eines Nachbarns wegen Ruhestörung. Wie lange das Heim diesmal geschlossen bleibt, wird man sehen.

Wie es aussieht, hat der Verein eine Zwischenlösung gefunden, so muss kein Tier nach Son Reus, wo nach wenigen Wochen der Tod drohen könnte. Da es sich nur um eine Notlösung handelt, wäre trotzdem die schnelle Adoption der Fellnasen von Vorteil. Auch Pflegefamilien wären eine große Hilfe. Welche Tiere aktuell vermittelt werden müssen, ist auf der Homepage vom Centro Canino zu sehen. Aber Vorsicht – es droht Liebe auf den ersten Blick! Wenn wir nicht schon vier Hunde hätten…

Angekommen

12. April 2010

Luna kommt mir vor, als sei sie von einer langen Reise zurück gekehrt. Nach dem ersten Freudentaumel fiel sie in einen erschöpften Schlaf, sie verließ in den letzten Tagen ihr Körbchen nur, um zu fressen oder zu schmusen. Erst heute wirkt sie aktiver und geht auch mal auf Charlys Spielwut ein. Jetzt sonnt sie sich auf der Gartenmauer an der Straße. Ein schönes Bild – Luna ist wieder zu Hause angekommen.

Wieder zu Hause auf ihrem Lauer-Posten - Miesekatze Luna

Die unbekannte Katzen- besitzerin hat mir übrigens noch auf mein SMS vom Freitag abend geantwortet: “Ich freue mich sehr. Wir werden sie vermissen”. Damit ist also sicher, dass Luna bei ihr war.  Jetzt erklär uns mal jemand, wie die Frau tickt. Ruft mich erst an, weil sie den Aushang gesehen hat. Meldet sich dann nicht mehr. Und läßt schließlich das Tier einfach raus… Ich vermute ein schlechtes Gewissen. Die Luna-Katze als ausgesetzt einzuordnen ist schon reichlich blind. Luna ist super zahm und gut genährt und gepflegt. So sieht keine heimatlose Katze aus, der man einen Gefallen täte, indem man sie aufnimmt.

Hinzu kommt, dass Luna ziemlich unausstehlich ist, wenn man sie einsperrt. Sie scharrt unglaublich stur und ausdauernd an Türen und Fenstern; selbst ein Mensch, der sich nicht für Katzen interessiert, merkt ihr die Unzufriedenheit an. Aber vielleicht wollte die Dame es nicht sehen? Eine Freundin vermutet, dass es eine Katzensammlerin ist. Tiermessi? Naja, ich glaube ja grundsätzlich an das Gute im Menschen – sie hat es bestimmt nicht schlecht gemeint. Und vom Pflegzustand her kann man nicht sagen, dass es Luna an Futter oder Wasser gefehlt hat. Und damit schließe ich das Thema. Ende gut, alles gut!

Wundersame Wiederfindung

10. April 2010

Luna ist zurück! Genau acht Wochen, nachdem wir sie das letzte Mal gesehen haben… Niemand hatte mehr damit gerechnet. Und was eigentlich passiert ist, wissen wir auch nicht.

Ihre Rückkehr begann vor drei Tagen mit einem Anruf.

Dienstag, 10.55 Uhr. Am Handy erzählt mir eine Spanierin etwas über einen Zettel und eine  Katze. Ich denke, ich höre nicht richtig, bitte sie, das zu wiederholen. Ganz langsam fragt sie: „Vermissen Sie eine Katze?“ Ich hatte also richtig verstanden. Sie erklärt mir, dass sie gerade beim Tierarzt war und dort unseren Aushang gesehen hat. Sie wohnt nur wenige Straßen von uns entfernt, hat mehrere Stubentiger, und vor vielleicht anderthalb Monaten hat sie eine ihr unbekannte schwarze Katze auf der Strasse gefunden und aufgenommen. Ob ich kommen möchte und schauen, ob es unsere ist. Allerdings geht das jetzt nicht, da sie zur Arbeit muss, und sie kommt auch erst spät heim, aber sie wird sich morgen früh melden.
Ich bin wirklich aufgeregt… Es gibt zwar viele schwarze Katzen im Ort, aber der Zeitraum passt und auch, dass die Dame in der Nähe wohnt. Sollte es sich wirklich um Luna handeln? Um Christian nicht vorzeitig in Spannung zu versetzen, erzähle ich ihm nichts.

Mittwoch, 11 Uhr.  Die unbekannte Dame hat noch nicht angerufen. Da ich später Termine habe, versuche ich, sie zu erreichen. Es meldet sich nur der Anrufbeantworter. Über den Tag versuche ich es noch mehrmals, hinterlasse eine Nachricht auf dem Band. Schließlich schreibe ich ein SMS. Keine Reaktion.

Donnerstag, 18 Uhr. Meine Freundin Kiki verspricht, von ihrem Handy aus bei der Katzendame anzurufen. Sie mutmaßt schon, dass es sich bei dem Anruf um einen schlechten Witz gehandelt haben könnte. Ich kann mir das nicht vorstellen. Die Dame wirkte sehr seriös. Inzwischen bin ich froh, Christian nicht über den Anruf informiert zu haben. Er würde vermutlich laut rufend und fluchend durch die Straßen rennen… Oder, wie er selbst sagt: “Ich hätte das Dorf umgegraben.”

Freitag (gestern), 11 Uhr. Kiki hat ebenfalls wiederholt nur den Anrufbeantworter erreicht. Eine Hoffnung habe ich noch. Ich fahre zum Tierarzt, wo die Frau den Aushang gesehen hat. Tatsächlich erinnert er sich daran, dass am Dienstag eine Kundin mit ihm über den Zettel sprach. Doch weder er noch seine Assistentin können Genaueres sagen. Er verspricht, mich anzurufen, wenn ihm noch einfallen sollte, wer die Dame ist. Wenn ich nur ihre Adresse hätte…

Miesekatze Luna ist zurück - und darüber mindestens so glücklich wie wir. Schade, dass sie nicht erzählen kann.

Freitag (gestern), 22 Uhr. Nachdem ich beim Billard von Christian mit drei zu zwei Partien geschlagen wurde, spazieren wir gemütlich nach Hause. „Komm, wir gehen mal die andere Strecke“, schlägt er vor. Nach wenigen hundert Metern sehen wir auf der Straßenseite gegenüber eine schwarze Katze. Spontan rufen wir beide: „Luna! Mietz Mietz…“ Und plötzlich hält Christian diese Katze auf dem Arm. „Ist sie das? Ist das Luna?“ Sie sieht genau so aus. Und kuschelt so, wie Luna es immer tat. Ihr spezielles Kopf-Profil ist das gleiche. Ich meine, das fast schwarze Fell und die wenigen weißen Haare an der Brust erkennen zu können, aber es ist nicht wirklich hell unter der Straßenlaterne. Sie lässt sich von Christian nach Hause tragen. Den entscheidenden Test machen unsere Hunde. Sie würde keine fremde Katze akzeptieren. Und sie erkennen Luna sofort.

Ihr Körbchen haben wir erst vor wenigen Tagen aus dem Wohnzimmer in die Garage verbannt. Aber von ihrem Lieblingsfutter ist immer noch eine halbe Tüte da. Luna frisst wie ein Scheunendrescher. Sie hat ein wenig abgenommen, sieht aber sonst sehr gesund aus.

Jetzt erzähle ich Christian von dem Anruf, meinen vergeblichen Versuchen, die Frau zu erreichen, meinem Besuch beim Tierarzt. Er kann es nicht fassen, ist überglücklich. Ruft sofort seine Tochter an, von der Luna stammt.

Ich kann nur mutmaßen: Hat sich der Tierarzt doch an die Kundin erinnert und sie angerufen? Ist ihr nach ihrem Anruf bei mir klar geworden, dass sie diese nette Katze wieder verlieren könnte, und hat sich deswegen nicht mehr gemeldet? Hat sie schließlich die Tür geöffnet und Luna selbst entscheiden lassen? Eins ist klar – Luna war ganz sicher in den vergangenen Wochen eingesperrt, sonst wäre sie nach Hause gelaufen. Auch dass sie abgenommen hat, erklärt sich damit. Eine eingesperrte Luna ist unglücklich, der schmeckt kein Futter.

Was auch immer war, sie ist zurück. Ich schreibe ein SMS an die unbekannte Katzendame: „Unsere Katze Luna ist jetzt wieder zu Hause. Sie ist gesund und glücklich. Danke.“

Heute. Laut schnurrend sprang Luna um 5.30 Uhr aufs Bett, um mit Christian zu kuscheln. Seitdem albert sie hier im Haus herum, frisst, spielt, probiert ihre ganzen Lieblingsplätze aus. Unsere Miesekatze.

Spaß und Spiel

8. April 2010

Wenn ich abends mit den Futternäpfen auf die Veranda gehe, bietet sich immer das gleiche Bild: Charly, unersättlich und immer hungrig, ist vor Freude total aus dem Häuschen und so aufgeregt, dass er Campino bespielt – und darüber fast vergißt, dass es endlich sein geliebtes Fresschen gibt! Dann muss man den Blonden wieder zurück auf die Erde holen…

Campino läßt sich das Bespielen aber gerne gefallen, er animiert inzwischen häufig auch selbst. Gestern beobachtete ich, dass er es bei Naddel versuchte. Irgendwann demnächst wird sie ihn wahrnehmen! Noch ignoriert sie ihn vehement, aber – immerhin – sie ist nicht unfreundlich oder zickig.

Wenn Sie auch mal etwas Neues spielen wollen, aber Ihnen fehlt die Idee oder das Material: Tauschen statt kaufen! Mehr dazu hier:  Tausch Community. So, jetzt gehe ich mit Campino spielen. Auch so kann man ein Verhältnis zum Hund auf- und ausbauen!

Neues von Prinz Hasenfuß

6. April 2010

Unser Fuchs im Bau


Ich könnte mich kaputt lachen über Prinz Hasenfuß! Zum Beispiel beim Anleinen für den täglichen Ausflug ins Grüne. Alle Hunde springen auf die Couch, um sich das Halsband anlegen zu lassen. Auch Campino springt drauf – doch dann verläßt ihn der Mut. Da muss man sich ja anfassen lassen!!! Also springt er wieder runter, freut sich aber weiterhin, dass es los geht. Ich bringe dann die anderen drei ins Auto, und jetzt stehe ich Campino am Tor gegenüber. Aug in Aug. Er freut sich auf den Spaziergang. Er will unbedingt mit. Ohne Leine darf er nicht durchs Tor. Aber er kann nicht über seinen Angstschatten springen. Er findet Berührung immer noch gefährlich.

Also rennt er fröhlich wedelnd zu seiner Kommode auf der Veranda und kriecht drunter. Das ist sein derzeitiger Deal mit mir: In seinem Bau. wo er sich sicher fühlt, darf ich ihm das Band um den Hals legen, und sobald ich das geschafft habe, krabbelt er wieder raus und läßt sich fertig anleinen. Na, gut, etwas umständlich ist die Prozedur, aber immerhin kriege ich ihn schon alleine – noch vor zehn  Tagen mussten wir zu zweit auftauchen, damit Campino in seine Höhle schlüpfte. Und ich habe das Gefühl, dass es nicht mehr lange  dauert, bis ich nicht mehr auf die Knie muss. Denn er macht kleine, aber feine Fortschritte. Und er wird ein ganz Süßer!

Osterhasen-Suche beendet

5. April 2010

Das war beinahe ein Kurzurlaub – auf Mallorca feiert man Ostern von Gründonnerstag bis einschließlich Ostermontag. Zeit zum Entspannen und Zeit für die Hunde. Der für Freitag geplante längere Ausflug fiel leider aus. Campino war morgens fürchterlich übel, er erbrach sich wiederholt und verweigerte alles Essbare. Ganz offensichtlich hatte er auch gemeine Bauchschmerzen. Ihm ging es so schlecht, dass nicht einmal floh, wenn ihn jemand anfassen wollte…

Zum Glück ging es ihm nach 24 Stunden Fasten und einigen Heilmitteln aus meiner “Giftküche”  schon Samstag wieder so gut, dass er Schonkost doof fand (nun beginnt er langsam zu ahnen, dass ich in solchen Fragen sehr stur sein kann). Seit gestern frisst er wieder normal, inklusive Leishmaniose-Tabletten, die ich als Auslöser für seine Magenschmerzen verdächtige, auf die wir aber derzeit nicht verzichten können.

Und da unsere Hunde über Ostern keinen einzigen Osterhasen gefunden haben, trösteten wir sie  heute während unseres Spaziergangs mit Lecker-Würstchen (Foto). Auch das hat Campino schon gelernt: Bitte anstellen – jeder kommt dran!

Pfotenpower saisonbereinigt

1. April 2010

Naddel hat 'nen... OsterSchatten! Allen Blog-Besuchern frohe Ostern wünschen die Power-Hasenfüße aus der Villa Bunter Hase! Und was die Eier angeht - sammelt euch warm!

Da kommt Freude auf

29. März 2010

Nach zwei Wochen in der Villa Bunter Hund enspannt sich unser Fuchs-ähnlicher “Pflegi”. Nein, wir sitzen noch nicht kuschelnd zusammen auf der Couch. Aber immerhin springt er schon alleine drauf und rettet sich nicht gleich in seinen “Bau”, wenn mal einer von uns vorbei kommt.

Campino ist in den letzten Tagen deutlich jünger geworden. Als würde Last von ihm fallen, läuft er schwungvoller, zeigt sich fröhlich  und beginnt zu spielen; mal erwische ich ihn mit einem Teddy im Maul, dann gibt es Ansätze, mit Charly zu toben. In den letzten Tagen dachte ich mehrmals, sogar Freude zu erkennen, wenn ich ihn morgens begrüßte. Dummerweise musste ich jedes Mal erkennen, dass hinter mir Charly stand – das Freudentänzchen galt ihm. (Kennen Sie diese Situationen, wo einem jemand zuwinkt, man winkt freudig zurück, und dann geht der Jemand auf jemanden hinter Ihnen zu?) Heute aber hat Campino erstmals Begeisterung gezeigt, als ich aus dem Haus trat – und Charly war nicht in der Nähe. Und ich hatte weder Futter noch Leckerli zur Bestechung dabei! Campino freute sich, einen Menschen zu sehen!

Die Zeit, die wir gestern am Puig de Ros in der Sonne saßen, zeigt also Wirkung. Wir mussten mal wieder auf Naddel und Murphy warten, die eine umfangreiche Kaninchen-Volkszählung durchführten. Woraufhin sie sofort standrechtlich für die nächsten Tage (Wochen! Lebenslang!) zu Leinenzwang verurteilt wurden.  Jedenfalls können wir ja den Pflegi nicht von der Leine lassen, also musste er etwas länger  mit unserer Anwesenheit leben. Es reichte nur ein “Komm” und ein ganz leichter Zug an der Leine, und Campino kam zu mir, um sich streicheln zu lassen – was er bis dato völlig ablehnte! Wir sind auf einem guten Weg. Das noch zarte Band des Vertrauens wird – langsam – stärker.

Sterben Dackel aus?

25. März 2010

Gestern abend in Stern-TV – die Dackel sterben aus. Ausrufezeichen! Fragezeichen? Also wie, was denn nun …

Zwei Dackel in der mallorquinischen Sonne. Die Spanier nennen den Teckel übrigens "perro salchicha" - Wursthund

Fakt ist, dass die Zahl der in Deutschland geborenen Dackelwelpen in den letzten Jahren auffällig sank: von 10.000 im Jahr 1999 auf 6600 im Jahr 2008. Dennoch ist der Dackel in der Liste der beliebtesten Hunderassen weiterhin auf Platz zwei. Gleich nach dem Deutschen Schäferhund – und die Zahl der Schäferhundwelpen sank ebenso, nämlich von 23.800 auf 16.800 im genannten Zeitraum (Quelle: VDH). Auch insgesamt erfasste der VDH 2008 nur noch 89.400 Welpen – 1999 waren es noch 97.800 gewesen. Dieses betrifft natürlich nur die beim VDH gemeldeten Rassehunde. Da  in Deutschland seit Jahren konstante  5,3 Millionen Hunde leben, kann man annehmen, dass Mischlinge in der Beliebtheit steigen. Warum auch nicht?

Weiterhin ist bekannt, dass derzeit andere Hunderassen “modern” sind. Möpse oder Mini-Bullterrier unter anderem. Zeitgeschmack, Trend, wandelbar. Und nicht unbedingt wünschenswert für den Hund an sich. Sobald eine Rasse in Mode kommt, die Nachfrage nach Welpen steigt, versuchen dubiose Vermehrer damit Kasse zu machen. Das führt meist dazu, dass die Rasse krank gezüchtet wird. Bei großem Bedarf und hohen Erlösen bleiben dann auch Hunde mit vererbbaren Krankheiten und Fehlern in der Zucht, was sich in der Regel noch Jahrzehnte später rächt.

Insofern ist es ganz gesund für den Dachshund, dass er sich vom Haustier für die Masse zum Hund für den Liebhaber gewandelt hat. Und der ist ihm treu. Das Motto lautet nach wie vor: Einmal Dackel – immer Dackel.


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