21. Dezember 2009
Kurz vor dem Start in den Weihnachtsurlaub noch schnell Grüße und gute Wünsche an alle Pfotenpower-Interessierten. Die letzten Monate gingen in viel Arbeit unter, wodurch meine Aktivitäten hier auf der Site leider etwas zu kurz kamen. Da haben wir ihn schon, den guten Vorsatz fürs neue Jahr!
Ihnen allen ein schönes, friedvolles Weihnachtsfest und für 2010 Gesundheit, Liebe und alles, was Sie sich wünschen!
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3. Dezember 2009
Das gilt hoffentlich auch für die drei VermittlungsFELLE, die ich hier vorstelle. Pepe, Summer und Nico sind derzeit noch bei ihren Besitzern oder in Pflegefamilien, müssen aber alle aus den unterschiedlichsten Gründen neue Familien finden. Nähere Auskünfte zu den Vierbeinern gibt Susanne Hoppe unter Tel. (+34)971740669 oder e-mail susanne-hoppe(at)telefonica.net.
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11. November 2009
Hundeleute wissen ja, ein Dackel gehorcht immer – wenn man das Kommando richtig gibt: „Komm her oder komm nicht“… Dann kommt er, oder er kommt nicht. Ich bin mit Dackeln aufgewachsen, ich habe als Erwachsener Dackel gehalten (Naddel hat was!), ich liebe Dackel – auch und gerade, weil sie so dickköpfig sind.

Liebenswert und meistens stur: Der Dackel
Erziehung hat mit Konsequenz zu tun, und der Teckel verlangt an Konsequenz permanente hundert Prozent. Damit kann man ihn zu einem leistungsfähigen Jagdgesellen erziehen, und ich habe Gerüchte gehört, dass schon Dackel die Begleithundprüfung bestanden haben. Hut ab!
Ich weiß aber auch aus sicherer Quelle, dass ein halbes Dutzend Dackel einem Zirkusdirektor den letzten Nerv geraubt haben. Dieser Mann hatte sich über Jahrzehnte einen Namen in der Tierausbildung gemacht. Er hatte Großkatzen dressiert, Jagd- und Beutetiere gemeinsam in der Manege vorgestellt, er war mit Vierbeinern jeder Größe und jeglicher Herkunft und sogar mit Geflügel aufgetreten. Unser Zirkusdirektor suchte sein Leben lang neue Herausforderungen. Und er hatte noch ein ganz spezielles Lebensziel: Eine Zirkusnummer mit einer Gruppe Teckel auf die Beine zu stellen, das hatte noch keiner geschafft. Er wollte beweisen, dass es möglich war.
Schon in fortgeschrittenem Alter suchte er sich die vermeintlich passenden krummbeinigen Kandidaten zusammen und begann das Training. Kollegen von nah und fern rieten ab. Sämtliche Warnungen wie auch Häme ließ er an sich abprallen und investierte täglich viel Zeit für die Dackeldressur. Anfangs schauten täglich Kollegen ins Rund, um die Fortschritte zu begutachten. Bald ließ das Interesse merklich nach. Nur noch selten kam die Frage, wie es denn laufe. „Nicht mehr lange, dann treten wir auf“, versuchte der Direktor sich und alle anderen zu überzeugen.
Machen wir’s kurz: Der Mann trainierte und trainierte… doch der Öffentlichkeit präsentierte er die Dackelnummer nie. Vorher verabschiedete er sich unauffällig in die Rente. Mir erzählte Jahre später sein Kollege, ein weiterer Profi im Zirkusrund, die Geschichte: „Er war ein begnadeter Dompteur. Und es ist wirklich schade um ihn. Hätte er sich die Nummer mit den Dackeln erspart, wäre er zehn Jahre länger aufgetreten.“
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8. Oktober 2009

Charly mit ohne Fell
Wir haben es getan! Charlys Flokatifell war inzwischen zu 100 Prozent unpflegbar geworden… Ich habe fast täglich gebürstet und geschnippelt, aber das Ergebnis glich immer mehr einem mottenzer-fressenen Teppich. Jetzt ist der Hund nackig! 90 Minuten brauchte der Hundefrisör im Ort, um Wolle und Kladden zu entfernen. Was ich nicht verhindern konnte: Zum Schluß sprühte der junge Mann ein Hunde-Parfum auf unseren großen blonden, Duftnote Erdbeer. Obwohl ich Charly zu Hause gleich mit dem Waschlappen bearbeitet habe, roch das ganze Haus nach übelstem Erdbeeraroma. Wir haben die Geruchsbelästigung dann noch einigermassen erfolgreich im Meer bekämpft. Mal sehen, ob das Wuschelhaar jetzt ohne Knoten und Filz nachwächst. Charly könnte jedenfalls auf einen weiteren Frisörbesuch gut verzichten!
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28. September 2009

Manche Dinge begreift der moderne Hund sofort...
Wir müssen mal über Erziehung sprechen. Vor allem, was Charly angeht. El Blondino hat nämlich dazu eine sehr konträre Meinung.
Nehmen wir mal die herkömmlichen Kommandos wie Sitz oder Platz. Wir haben wochenlanges Training mit Tonnen von Leckerlis hinter uns, doch die Fortschritte blieben bescheiden. Seit nunmehr sechs Monaten lebt der große Blonde bei uns, und erst seit wenigen Tagen legt er sich auf Kommando, ohne dass ich lange mit ihm diskutieren muss. Halt – Einschränkung: Er legt sich ohne Diskussionen NUR, wenn ich mit einem Leckerbissen drohe. Sonst…
Und ich dachte immer, Hütehunde seien gelehrig!? Zwischendurch war ich geneigt, Charly für dumm zu halten. Aber andererseits lernt er schnell… wenn ER es für sinnvoll hält. Anfangs zum Beispiel war es für ihn eine unmögliche Idee, ins Auto zu springen. Er hielt das für sehr gefährlich – konnte man denn wissen, wo das hinfuhr? Als wir ihn also zum ersten Mal mit auf einen Spazier-Ausflug nehmen wollten, mussten wir ihn in unsere rollende Hundehütte hinein heben. Auch am zweiten Tag mussten wir den Zausel noch zu zweit ins Auto hieven. Doch schon an seinem dritten Ausflug war Charly der erste aller Vierbeiner, der im Auto saß. Da war die Gleichung schon für ihn aufgegangen: Auto = Spaß.
Also kann er doch soo unbelehrbar nicht sein? Vermutlich bin ich die Doofe. Charly schaut mich an, als wolle er sagen: „Mensch Frau(chen), Leckerlis schmecken im Stehen mindestens genauso gut, wie im Sitzen oder Liegen. Und hinterher muss ich doch wieder aufstehen…“ Bestimmt verzweifelt er schon an meiner Begriffsstutzigkeit.
Wie soll ich ihm klarmachen, dass gewisse Kommandos (z.B. auf Abruf kommen) nicht meiner Eitelkeit, sondern seiner Sicherheit dienen? Eins ist klar – Zirkuskunststückchen werde ich mit diesem Dickkopf nicht trainieren. Da kriegen wir doch nur Streit. Ganz offensichtlich ist Charly ein Dackel im Flokati-Pelz. Übrigens – was die Erziehbarkeit von Dackeln angeht, gibt’s hier Aufschlußreiches.
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2. September 2009
Seit sechs Wochen kümmert sich Monja um eine Handvoll kleine Welpen – eine Handvoll ist gut, denn es sind insgesamt fünf, und jeder einzelne passt noch auf eine normale Erwachsenenhand. Die Kleinen haben tierisch Schwein gehabt. In einem Pappkarton neben der Mülltonne gefunden, gab sie jemand bei der Polizei ab. Zufällig hatte Monja dort etwas zu erledigen und hörte die Kleinen winseln. Auf die Frage, was damit geschehe, bekam sie die Auskunft: Die Welpen seien abgegeben worden und übers Wochenende hätten die Tierheime zu, also…
Gerade mal einen Tag waren sie alt, was für Monja wochenlange Tag- und Nachtschichten bedeutete, um die Mama zu ersetzen. Sie hat einen Super-Job gemacht, alle fünf sind zu echten Wonneproppen herangewachsen, die jetzt eine Familie suchen. Die kleinbleibenden Ratero-Mixe (mallorquinische Pinscher, typischerweise schlau und treu) werden ab sofort gegen eine Schutzgebühr von 100 Euro abgegeben mit Erst-Impfung, Entwurmung und Mikrochip. Monja erreichen Sie unter (+34)608525729.
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29. August 2009
Die Nase so kurz, dass der Hund sein Leben lang Atemprobleme hat. Der Rücken so lang, dass die Wirbelsäule den Körper nur begrenzte Zeit tragen wird. Die Gesichtshaut in grotesken Falten – die das Augenlid derart herunterziehen, dass der Hund ohne Operation lebenslange Augenprobleme hätte. Die Hinterhand überwinkelt – der Junghund läuft, wie “auf Eiern”. Beispiele für „rassetypische“, gewollte Anatomie. Oder so: Wer sich einen Welpen mit Pedigree einer bestimmten Rasse kauft, kann zu mehr als 50 Prozent sicher sein, einen Allergiker zu bekommen und damit ein guter Kunde beim Tierarzt zu werden. Bei einer anderen Rasse wurde durch jahrelange gezielte Inzucht eine hohe Wahrscheinlichkeit erreicht, dass der Hund höchstens 8 Jahre alt wird, bevor er nach diversen Erkrankungen und Leiden einen meist schmerzhaften Tod erleidet.

Dortmunder Appell gegen Qualzuchten - für Hunde, die laufen, atmen und sehen können
Die HD – Hüftdysplasie – des deutschen Schäferhundes ist die bekannteste Erkrankung, die sich durch gesundheitsgefährdende Rassestandards und ausschließlich auf Aussehen und Show gezielte Züchtung manifestierte. Doch es gibt viel mehr Hunderassen, für die im Grunde das Prädikat „nicht empfehlenswert“ gelten müsste, da die Züchtung aus einem früheren Nutz- oder Arbeitstier eine Mode-Erscheinung gemacht hat, auf Kosten der Physiologie, der Gesundheit.
Die Aktion „Dortmunder Appell für eine Wende in der Hundezucht“ steht für eine Wende im Zuchtwesen: Hundezucht soll wieder Wohl und Gesundheit der Hunde in den Mittelpunkt stellen. Zitat: „Die Unterzeichner sehen es als vorrangiges Ziel jedes Hundefreundes, sich für die Gesundheit und das Wohl unserer Hunde einzusetzen. Bisher wird in der Zucht aber viel zu wenig auf die Gesundheit der Hunde geachtet. Inzucht, Übertypisierungen, Erbkrankheiten bis hin zu Qualzuchtmerkmalen sind leider keine Seltenheit. Ganze Rassen können sich ohne aktive Hilfe des Menschen nicht mehr vermehren. Wir appellieren an die Verantwortlichen in den Zuchtvereinen und -verbänden, an die Züchter wie auch an die Hundehalter und Behörden, sich für eine nachhaltige Wende in der Zucht zugunsten des Wohles und der Gesundheit unserer Hunde einzusetzen!
Den kompletten Text des Dortmunder Appells können Sie HIER lesen und ausserdem die Aktion mit Ihrer Signatur unterstützen.
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27. August 2009

Ein entspannter Sonntagmorgen am Meer, und Naddelchen begnügte sich wie immer mit dem besten Platz. Knapp zwei Stunden musste meine Nichte Neele fast bewegungslos sitzen, um das Dackeltier nicht zu wecken. Arme Neele? Nein, sie genoss es. Und Naddel noch viel mehr!
Ganz offensichtlich hatte sie eine anstrengende Woche hinter sich…
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19. August 2009
Endlich sein Tier verstehen: Uta Devone bietet am 3./4. Oktober einen Basiskurs zur Tierkommunikation nach Penelope Smith an. Ausführliche Informationen: HIER KLICKEN
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16. August 2009
Es ist Murphys liebstes Hobby. Er fordert es jeden Tag. Er spielt es zu jeder Tages- oder Nachtzeit. Nie muss man ihn lange drum bitten – im Gegenteil, abends bin ich froh, wenn er es einmal nicht spielt. Am besten geht es mit einer möglichst blickdichten Decke, aber Murphy ist flexibel - er macht’s auch mit einem Kissen, meinem Rock, meinen Knien… Wer’s genau wissen will: auf play klicken
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