Und dann kommt Polly?

22. August 2011

Diese kleine Mix-Hündin sucht ein Zuhause: Polly ist  2 bis 3 Jahre alt, kastriert, gechipt, geimpft. Sie kommt aus Mallorca. : -), ist aber schon nach Deutschland umgezogen. Dort – bei  ihrer Pflegemama Kirsten Fuest in 63128 Dietzenbach, Nähe Frankfurt/Main – kann man sie kennenlernen. Polly ist sehr hundeverträglich, wäre (weil sehr verspielt)  ideal als Zweithund in einem Haushalt ohne Kleinkinder. Sie ist stubenrein, läuft super an der Leine, geht toll am Pferd mit, kein Kläffer… Sie wirkt anfangs etwas scheu, taut aber schnell auf.  Wer sich schon verliebt hat oder sich verlieben möchte: Kirsten erreicht man tagsüber unter Tel:06074-4040

 

 

Lesetipp zum Thema Fertigfutter

22. August 2011

textFrühstück mit Selbstgekochtem – Köhler und Campino vertragen sich auch am Freßnapf. Ob sie “Maskierten Müll” auch so andächtig genießen würden? So nannte der Spiegel einen Artikel über Fertig- und Trockenfutter . Ist zwar schon etwas älter,  aber weiterhin aktuell und für jeden Tierhalter interessant. Sehr empfehlen kann ich auch das darin zitierte Buch “Katzen würden Mäuse kaufen”!

 

Jetzt aber!

4. August 2011

Fehler gefunden, alle Links sind aktiv und führen dahin, wo sie hin führen sollen. Wenn noch jemandem ein toter Link auffällt, bitte gleich melden!

Die nachfolgenden Mittel sind im Lexikon der Tierhomöopathie beschrieben:

Die folgenden Mittel finden Sie im Lexikon (klicken Sie auf den Namen, um die Beschreibung zu lesen)

Aconitum Apis Melifica
Arnica montana Belladonna
Bryonia Calcium
Calendula Cantharis
Carbo vegetabilis Causticum
Gelsemium Graphites
Hekla lava Harpagophytum
Hepar Sulfur Hypericum
Ipecacuanha Lachesis
Lycopodium Mercurius
Natrium mur. Nux vomica
Opium Phosphorus
Platinum Plumbum
Rhus tox. Silicea
Sulfur Thuja
Zincum

Ich hoffe, ich kann damit der/dem einen oder anderen gelegentlich helfen. Die Beschreibungen sind aber nur kurz und wirklich nur für eine kleine Hausapotheke gedacht. Weitere Informationen bitte unbedingt HIER lesen.

UND: Bitte beachten Sie die Hinweise zur Tierheilpraxis

 

Technische Probleme

1. August 2011

Als hätte man sonst nix zu tun… Das Homöopathie-Lexikon ist zwar online, aber die Links führen ins Leere, sprich: auf eine 404-Seite. Sorry! Wir arbeiten dran, kann aber noch 1 – 2 Tage dauern. Sonst müssten wir unsere Pfotenpower-Powerpfoten vernachlässigen, und das will keiner!

Homöopathie-Lexikon jetzt online

31. Juli 2011

Es ist vollbracht – das Pfotenpower-Lexikon der Tierhomöopathie ist online!  Wir stellen Ihnen hier die wichtigsten homöopathischen Mittel vor, die Tierhalter in ihrer Hausapotheke bevorraten sollen. In vielen Fällen können Sie damit ihrem Liebling schnell eine erste Hilfe leisten, wenn es krank oder verletzt ist.

Ganz wichtig: Die Beschreibungen der Wirkungsweisen haben maximal einen informativen Charakter. Keinesfalls reichen sie aus, um Krankheiten zu diagnostizieren oder zu heilen. Die Beiträge ersetzen NICHT den Gang zum Tierheilpraktiker oder Tierarzt. Beachten Sie bitte auch in jedem Fall die Hinweise auf der Einleitungsseite: Hier kommen Sie zur Einleitung und Übersicht

Beziehungsdramen

20. Juli 2011

Naddel geht fremd!!!

Idyllische Zweisamkeit in unserem Gästebett. Naddel ist mir untreu geworden!

Was ich niemals erwartet hätte… Seit drei Tagen ist meine Nichte Neele zu Besuch. Und was passiert? Naddel schläft im Gästebett. Bei Neele. NICHT bei Muddi.

Hmmmmpf.

Wobei ich zugeben muss – ich schlafe viel ruhiger ohne des Naddel-Dackelchens Zickereien. So gesehen habe ich jetzt Ferien und Neele den Stress. Inklusive fragwürdiger, erklärungsbedürftiger Situationen: Begleitet wird sie von ihrer Sandkastenfreundin Eva. Letzte Nacht hatte Neele plötzlich das seltsame Gefühl, dass ihr Eva rhythmisch auf den Hintern haut. Was Neele äußerst befremdlich fand… Denn bisher hatte ihre Beziehung eine – sagen wir mal – andere Qualität. Doch als sie sich umschaute, stellte sie fest, dass es Naddelchen war, die ihr ständig eins verpasste, weil sie fröhlich im Schlaf mit dem Schwanz wackelte. Was das Hundemädchen Schönes geträumt hat, erfahren wir leider nicht.

Felix nahm den Schmerz mit

6. Juli 2011

Als eine Freundin vor kurzem eines meiner Fotos bei Facebook kommentierte, habe ich mich wieder einmal dran erinnert. Auf dem Foto und auf vielen weiteren aus dieser Zeit trage ich Hut. Seit mein Dackel Felix gestorben ist, nicht mehr.

Vorweg – unsere Haustiere haben eine geringere Lebenserwartung als wir. 10, 15 Jahre begleiten sie uns, selten länger. Wer Tiere liebt, muss den Abschied akzeptieren. Das habe ich früh gelernt. Das Loslassen fällt schwer und scheint unendlich, aber es gehört zum Leben.

Auf allen Bildern von damals trage ich Hut, nicht nur auf Urlaubsfotos aus Japan

Mit dem Tod von Felix habe ich etwas sehr Spezielles erlebt. Besagtes Foto erinnert mich daran, weil ich damals, vor Felix Tod, grundsätzlich einen Hut trug. Ich litt seit mehreren Jahren unter chronischen Kopfschmerzen. Manchmal nur latent, gelegentlich heftig. Immer gegenwärtig. Der Schmerz konzentrierte sich auf einer kleinen Fläche auf dem Kopf und strahlte von dort aus. Mal wenige Zentimeter weit, mal bis in den Nacken. Am schlimmsten war es bei Wind oder bei leichten Berührungen der Haare oder Kopfhaut. Daher der Hut: Sobald Gefahr bestand, dass ein Lüftchen über meine Kopfhaut wehen könnte, schützte ich meinen Schädel mit einer Kopfbedeckung. Fotos aus der Zeit mit mir an der frischen Lust zeigen mich immer gut behütet.

Ärztliche Untersuchungen hatten nicht mehr als Vermutungen ergeben und den Rat, als diagnostische Therapie vorübergehend Hammer-Medikamente zu nehmen, die die Nervenreizleitung unterdrücken. Na, vielen Dank, verzichte. Ich hatte schließlich beschlossen, den Schmerz anzunehmen, mit ihm zu leben. An den meisten Tagen war es erträglich. Bei Wind trug ich Mütze oder Hut. Im Auto hielt ich die Fenster geschlossen, um Durchzug zu vermeiden. Kopfwäsche und Frisörbesuche waren am schlimmsten, aber die gehen ja auch vorbei. Ich arrangierte mich.

Mein Dackel Felix 2006, strotzend vor Kraft und Lebensfreude. Manchmal schützt das nicht...

Felix starb plötzlich und viel zu früh, völlig unerwartet, durch einen Unfall. In den darauf folgenden Tagen nahm ich das Leben nur dumpf wahr. Ich funktionierte im Alltag, aber ich war nicht wirklich im Leben. Wer ein geliebtes Tier verloren hat, kennt das. Dennoch registrierte ich nach einigen Tagen den fehlenden Kopfschmerz. Dies bemerkte ich nur nebenbei, es war unwichtig ob der Trauer über Felix’ Tod. Nicht der Rede wert.
Doch drei, vier Wochen später, das Leben war wieder in den Vordergrund gerückt und der Verlust nagte “nur noch” tiefer, stellte ich wiederholt fest, dass mein Kopf schmerzfrei war. Zum ersten Mal seit Jahren. Ich achtete vermehrt drauf, erwartete den Schmerz, suchte ihn. Begab mich in den Wind. Drehte im Auto die Fenster runter. Stellte den Duschstrahl um – das auf den Schädel prasselnde Wasser hatte doch vor kurzer Zeit noch so gequält… Der Schmerz war und blieb verschwunden.

Verwirrt und perplex las ich in Internet-Foren über ähnliche Fälle. Erfuhr von indianischen Theorien – unsere geliebten Tiere wollen uns Last abnehmen… oder so ähnlich. Als gebürtige Nordfriesin bin ich ja eher bodenständig, da kann sich mancher Geist seine Zähne aus dem fleischlosen Kiefer beißen. Und doch – seit Felix ging, im September werden es 5 Jahre, ist mein Kopf von den Schmerzen befreit. Für mich steht fest: Mein geliebter Hund – mein mich liebender Hund – nahm den Schmerz mit.

Köhlers neues Spiel

23. Juni 2011

Böse Zungen behaupten, Köhler müßte jetzt für ihr Futter arbeiten, Bildschirme putzen und so... Ehrlich - das würde Köhler nie tun. Sie macht genau das, wonach es aussieht - sie spielt mit sich selbst. Das Video sehen Sie, wenn Sie aufs Bild klicken

Unser Hund trägt Markenkleidung

17. Juni 2011

Charly in seinem Original T-Shirt

Nachdem wir die letzten 14 Tage lang täglich den Verband gewechselt haben, ist endlich Heilung abzusehen. Also ging ich auf den Markt, um ein T-Shirt für Charly zu kaufen. Prüfend hielt ich ein dunkelblaues Modell der Größe 2 mit eindrucksvollem Monster-Druck hoch. Eifrig kam der Verkäufer näher: “Das ist ein Original, garantiert, keine Fälschung!!!” Als ich grinsen musste, machte er sofort ein beleidigtes Gesicht. “Entschuldigung”, lachte ich weiter, “es ist nur – völlig unwichtig. Das Shirt ist für meinen Hund!” Nun musste auch er lachen. Gemeinsam diskutierten wir die Frage nach der Größe. Wirklich helfen konnte er mir natürlich nicht, auch Charlys Körpergewicht  brachte uns nicht weiter. Schließlich kaufte ich das Monstershirt – natürlich nur das Original – und “chacka”: Es passt Charly wie angegossen. Ich brauche nur eine Sicherheitsnadel, um die Länge zu korrigieren, damit er das gute Stück nicht bepinkelt. Wir haben jetzt also einen Hund in Markenkleidung! An diesem Tag kam ich mir wirklich vor wie eine Mutter. Murphy brauchte das Mama-Taxi, weil er Frisör-Termin hatte. Den Katzen musste ich neue Näpfe besorgen, Charly sein neues Outfit – den ganzen Tag war ich in Sachen “Nachwuchs” unterwegs. Am Abend kicherten wir nur noch: “Und das Naddelchen muss nachher zur Ballettstunde!”

Schöner Rücken

7. Juni 2011

Rutscht mir doch einfach den Buckel runter...

Man sagt diesem Körperteil ja gelegentlich nach, er sei entzückend. Das war aber nicht Charlys Absicht, als er mir seinen Rücken zuwandte. Vielmehr drückt die Körperhaltung aus: Schnauze voll. Rutscht mir mal alle den Buckel runter.

Was ist passiert? Es war eine einfache Granne. Diese spitzen Grasähren mit Widerhaken, die derzeit nach einem Spaziergang in den Klamotten stecken und den Tierärzten volle Wartezimmer bescheren. Diese Grannen arbeiten sich in Ohren und Nase von Hunden, zwischen ihre Zehen, in den Rachenbereich – und manchmal einfach unter die Haut. Bei Charly saß die Granne an der Brust in Achselnähe. Und da diese fiesen Dinger wandern können und/oder Entzündungen verursachen, empfiehlt es sich manchmal, einen kleinen Schnitt zu machen und sie sauber zu entfernen.

Das war denn auch der Plan, vor drei Wochen. Dummerweise kam es bei unserem Blondino zu einer heftigen Komplikation. Die OP-Narbe infizierte sich, Gewebe starb ab. Charly hatte Schmerzen und Fieber, wir hatten eine harte  Zeit, wir hatten Sorgen und Angst, ich war wütend… Ich will nicht mehr erzählen. Wir sind inzwischen zum Glück der Heilung ganz nah. Gesagt werden muss nur noch, dass unser Hund sehr, sehr tapfer war und immer noch geduldig jegliche Behandlung über sich ergehen läßt. Einzig das Renn- und Tobeverbot treibt ihn gelegentlich schier in den Wahnsinn, aber ein Ende ist abzusehen, bald kann er wieder mit Campino durch den Garten tollen.

Ich sage mir manchmal – hätte ich bloß nicht dran gerührt, irgendwann und irgendwie wäre diese fiese Granne schon wieder verschwunden. Aber man muss fairerweise auch sagen – hätte ich nicht dran gerührt und wäre es dann zu einer Entzündung gekommen, zu Schmerzen und Angst und Fieber – was wäre die heutige Message? Genau: Hätten wir bloß operiert.

Wir können halt alle nicht in die Zukunft schauen.


Blogverzeichnis Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de Blogverzeichnis und Webkatalog Blog Top Liste - by TopBlogs.de Blogverzeichnis