Traurig

14. Juni 2010

Wir haben Abschied genommen von der kleinen Tiger-Lilly.  Als ich sie vor wenigen Tagen in die Klinik brachte, ging es ihr stündlich schlechter. Wir haben sie abends nach Hause geholt, niemand konnte ihr mehr helfen. Machs gut, Kleine.

Aus Schrat wurde Lucky

10. Juni 2010

Zweimal haben wir schon Abschied genommen: der kleine Kater Schrat und das Glückskätzchen sind in neue Familien umgezogen. Vom Schrat haben wir bereits Feedback – er heißt jetzt Lucky, weil er seine Familie glücklich macht. So argumentierte seine neue sechsjährige Besitzerin, einfach toll, oder? Die größte aus dem Wurf, das dreifarbige Mädchen, empfahl sich gestern weiter, nicht ohne mich zum Abschied noch einmal ordentlich zu kratzen. Sie war Wil-Mamas Liebling und wollte mit uns nicht immer so viel zu tun haben, wie wir mit ihr – ganz die Mama. Diese war gestern ebenfalls ausserhäusig: Wir haben es endlich geschafft, sie zu fangen und zur Kastration zu bringen.

Kitten am Fressnapf

Da waren es noch vier... Inzwischen hat Löwenmama Wilma nur noch drei Babies zu beschützen

Wilma hatte also einen harten Tag, auch heute ist sie noch recht wackelig auf den Beinen, faucht mich aber schon wieder an. Es tut mir ja leid für die Löwenmutter… Aber es wäre unverantwortlich, sie intakt zu lassen: Geht man davon aus, dass eine Katze zweimal jährlich die Welt mit zwei weiblichen, fortpflanzungsfähigen Nachkommen beglückt, hat man im siebten Jahr gut 78.000 Mutterkatzen beisammen. Puh… Für Wilma hat sich das also erledigt. Sie kann jetzt frei entscheiden, ob sie weiterhin bei uns leben möchte. Sollte sie ihre Unabhängigkeit vorziehen, kann trotzdem jeder sehen, dass sie kastriert ist: Ihr Ohr wurde gekennzeichnet mit einem kleinen, gut sichtbaren Cut. Jeder Tierarzt weiß dadurch, dass diese Katze steril ist.

Auch heute führt mich der Weg in die Tierklinik: die kleine Tiger-Lilly hat immer wieder Diarrhoe und nimmt dadurch nicht genug zu. Egal was ich mache, einen Tag geht es ihr besser, dann hockt sie wieder mit Durchfall und Bauchweh in der Kiste. Da müssen wir mal ran. Hoffentlich geht es ihr schnell besser!

Freigänger

2. Juni 2010

Kurze Zwischeninfo zu unserem Campino: Seit einigen Tagen läuft er auf unseren Spaziergängen überwiegend frei. Um uns allen Sicherheit zu geben, zieht er eine ca. drei Meter lange Schleppleine mit sich. Im Normalfall kommt Campino auf Abruf und läßt sich gut von uns anleinen. Das Problem entsteht, wenn etwas ihm Angst einflöst oder uns nervös macht. Der Kleine hat immer noch megalange Antennen für Störungen aller Art…

Bei einem früheren Versuch begann ein Gewitter, als wir zum Auto zurück kamen, und es war verflixt schwer, den fast panischen Campino ohne Leine wieder ins Auto zu locken. Mit der Schleppleine kann man ihn “einfangen”, ohne ihn mit hektischen Aktionen noch mehr zu verstören. Da er zudem sein Tempo selbst bestimmen kann, seine Schnupperpausen beliebig lange ausdehnen darf, ist er schon wieder entspannter drauf… wir übrigens auch, wer will schon immer warten! Und schön ist, dass Campino ganz genau weiß, welches Rudel seines ist. Jeden Hund, den wir treffen, begrüßt er äußerst vergnügt, findet aber dann ganz schnell wieder den Weg zu uns.

Familienbande

28. Mai 2010

Unsere Babies wachsen und gedeihen! Ich war übers vergangene Wochenende verreist und konnte bei meiner Rückkehr einen deutlichen Wachstumsschub feststellen. Und das Foto beweist, dass die Bande der Wil-Mama langsam über den Kopf wächst. Sie löst es auf ihre Weise: Tagsüber ist sie die Super-Mama und nachts, wenn unsere Hunde den Garten nicht mehr bewachen, geht sie auf Streife. Pünktlich zum Frühstück ist sie immer zurück, und sie zeigt keine Ambitionen mehr, ihren Nachwuchs zu verschleppen. Sicherheit und Vollpension haben durchaus Vorteile, findet Wilma. Wer die Bande in Action erleben will, darf uns gerne in der Villa Bunter Hund besuchen oder auf dem Video bei Youtube .

Suchbild

20. Mai 2010

Was ist das? Schwer zu raten, aber ich sag's Ihnen: Das ist der Grund, warum Charly jetzt wieder ziemlich nackig rum läuft. Sein Interesse für Botanik (oder war es die Suche nach frei laufenden Katzen?) führte ihn in eine Klettenzucht. Ihn kämmen oder bürsten war völlig aussichtslos. Zum Glück hatte unsere Hundefrisörin einen NotfEll-Termin am gleichen Tag frei!

Putzen, füttern, spielen

19. Mai 2010

Der kleine Schrat auf der Briefwaage - noch ist er kein Pfunds-Kerl...

Unsere Katzenfamilie hält uns auf Trab, deswegen findet derzeit weniger Blog-Aktivität statt. Aber die Pflege lohnt sich, wie die heutige Wiegeaktion bewies. Die beiden Jungs haben in den 10 Tagen bei uns weit über 100 Gramm zugenommen,  die drei Mädchen wachsen und gedeihen ebenfalls und Mama Wilma entspannt sich zusehens. Ausser Putzen und Füttern steht natürlich auch Spielen mit den Welpen auf dem Tagesprogramm. Die beiden Jungs kommen sofort angeflitzt, wenn man das Katzenzimmer betritt, und verlangen Unterhaltung. Sehr gerne lassen sie sich auch von Naddel herzen, was diese prima findet! Und ich verbringe meine Pausen gerne vor dem Fenster zum Katzenreich und schaue mit Naddel “fern”… Katzenwelpen im Alter von vier Wochen sind einfach mega-putzig.

Dennoch – wir werden uns von der Bande trennen. Wer also ein Kätzchen sucht, darf mich gerne kontaktieren. Anfang, Mitte Juni sind sie alle groß genug, um in ein neues Zuhause zumzuziehen.

Oh Mama Naddel!

13. Mai 2010

Naddel: Alles meins!

Langsam hat sich Mutterkatze Wilma mit ihrem vorübergehenden Zuhause arrangiert. Sie faucht kaum noch, wenn man das Zimmer betritt, und frisst sogar, während wir dabei stehen. Allerdings sieht sie ihre Kleinen immer noch in Gefahr, wenn sie uns zu nahe kommen. Problem – der kleine weißschwarze Kater, der schon zwei Tage vor ihr in der Villa Bunter Hund eingezogen ist, findet es einfach klasse, mit uns zu spielen. Sobald wir die Zimmertür öffnen, kommt er angeflitzt und will raus. Die Wil-Mama hat bei ihm nix mehr zu melden.

Naddel dagegen ist begeistert: Sobald Klein-Stoffel in den Flur abbiegt, wird er von der Adoptiv-Mutter in Empfang genommen, geputzt, beschleckt, geherzt. Und er liebt es! Ausserdem will er was sehen von der Welt, also wenigstens alleine durchs Haus streifen. Was er dann macht, Naddel im Gefolge. Die gut aufpasst, dass ihn keiner von den anderen Hunden auch nur anschaut.

Leider erlauben wir den beiden wir im Moment nur wenige Minuten miteinander, damit sich Wilma langsam daran gewöhnen kann, dass Sohnemann früh selbständig wird. Den restlichen Tag verbringt Naddel mit dem Versuch, mich zu überreden, ihr doch die Tür zum Katzenzimmer zu öffnen. Selbst nachts sitzt sie mindestens einmal vor der Tür und verlangt Einlass. Naddel, meine vierbeinige Schlafstörung.

Mama Naddel im YouTube-Video – hier klicken

6 mal All Inclusive, bitte

10. Mai 2010

Es hat schon wieder nach 20 Uhr geklingelt… Diesmal war es die andere Nachbarin: “In unserem Garten ist eine Katze mit Welpen! Aber unser Hund…”. Und tatsächlich lag im Ziergebüsch die Mutter unserer beiden kleinen Kater mit drei weiteren Kitten. Was tun? Ganz offensichtlich weiß die arme Mami nicht, wohin mit ihrer Brut. Wie mir die Nachbarn erzählten, ist der Besitzer vor einiger Zeit verstorben und hat etliche Samtpfoten hinterlassen.

Ich hatte schon vorher überlegt, die Katzenmama zu ihren Jungen zu locken und die komplette Familie im Gästezimmer einzuquartieren. Erstens wachsen die Babies gesünder an ihrer natürlichen Milchquelle auf, und

Die kleinen Kater wieder vereint mit ihren drei Schwestern - und die Mama kam zwei Stunden später auch

zweitens muss die Katze kastriert werden (sonst können wir diese Aktion zweimal jährlich durchführen). Nur wussten wir nicht, ob es weitere Welpen gibt. Jetzt aber beschlossen wir, den Plan umzusetzen. Um die Babies aus dem Garten zuholen, scheuchten wir die Katzenmama mit einem Besen weg (wir haben uns aber entschuldigt). Dann setzten wir die drei kleinen Mädchen zu ihren Brüdern ins Gästezimmer. Als nächstes füllten wir auf der Mauer draussen Lunas Futternapf, aus dem sich die grau-weiße Katzenmama eh seit Monaten bedient, und öffneten das Fenster zum Katzenzimmer, so dass die Mama beim Fressen die Rufe ihrer Säuglinge hören konnte.

Wie geplant machte sie sich sofort übers Futter her, schaute auch immer wieder aufmerksam in Richtung Fenster. Doch dann verschwand sie. Erst zwei Stunden später, in der Dunkelheit, saß sie plötzlich im Wohnzimmerfenster. Was für eine mutige Mama, sie weiß, dass vier Hunde im Haus sind! Das Fenster zum Zimmer ihrer Babies hatten wir geschlossen, damit sie ihre Welpen nicht heimlich verschleppt. Jetzt öffnete ich es und lauerte hinter der Tür, bis die Katzenmutter bei ihren Kleinen war. Fenster zu – geschafft. Futter und Katzenklo waren vorbereitet, so dass wir der kompletten Familie gestern abend ihre Ruhe lassen konnten. Einen Kontrollblick gönnten wir uns natürlich: Alle fünf Welpen lagen zufriedend saugend bei ihrer Mama.

Heute ist sie, die Löwenmama, noch ziemlich ungehalten, sobald jemand ihr oder ihren Kitten zu nahe kommt. Kein Wunder nach all dem Stress. So lange sie uns aber die All-Inclusive-Versorgung erledigen läßt, kann sie ruhig brummen und fauchen.

Babyalarm

8. Mai 2010

Wenn es nach 20 Uhr bei uns an der Tür klingelt, handelt es sich meistens um einen Streich von Kindern. Diesmal waren es keine Kinder, aber es gab zwei auf einen Streich: Die Nachbarin von gegenüber brachte uns zwei Katzenwelpen! Sie fand sie in ihrem Garten, und da ihr Hund absoluter Katzenhasser ist und sie weiß, dass wir die Luna-Katze haben, fiel ihr nichts Besseres ein…

Nachwuchs in der Villa Bunter Hund: Zwei süße Schreihälse

Wir haben also die erste unruhige Nacht hinter uns. Die Kätzchen schliefen zwar ziemlich ruhig  im Gästezimmer, aber Naddel wollte partout nicht einsehen, dass sie nicht alle fünf Minuten zu ihnen kann, um ihnen die Ohren zu putzen oder gleich das Fell über eben diese zu ziehen. Auch Murphy fand, dass es sich bei den kleinen Schreihälsen um Beute handeln muss. Und jetzt kam Charly – und verteidigte die Babies, sogar gegen Chefin Naddel! Der Blonde wird zum Tier!

Heute morgen gleich in die Tierklinik, Aufzuchtmilch besorgen und die Kleinen kurz anschauen lassen. Sie sind gut genährt und lebendig und waren natürlich mega-hungrig. Allerdings finden sie Fleisch-Milchbrei vom Teller viel besser als nur Milch aus der Flasche – umso besser. Jetzt gestalten wir das Gästezimmer in ein Katzenkinderzimmer um und wollen mal sehen, dass wir sie (erstens) gesund groß kriegen und (zweitens) an liebe Leute vermitteln können. Schon mal vormerken – die beiden kleinen Kater sind drei bis vier Wochen alt, können also Anfang, Mitte Juni umziehen. Bewerbungen werden wohlwollend geprüft.

Bewegte und bewegende Bilder

5. Mai 2010

Pfotenpower geht mit der Zeit! Ich hatte hier schon gelegentlich Videos veröffentlicht, aber jetzt machen wir’s auch mit Youtube. Soeben gefilmt und sofort veröffentlicht – 2 Minuten Zeugnis darüber, dass Campinos Karriere als Kuschelkandidat weiter Formen annimmt. Muss man sehen! Wenn man sich dabei überlegt, dass er vor wenigen Wochen unanfassbar war… Was in dem Filmchen noch auffällt – mir jedenfalls – ist seine Lebensfreude. Ich bin gerührt – gerade liegt er wieder bei mir auf der Couch, mit Körperkontakt.

Wenn ich so weiter blogge hier, wird irgendwann das Gerücht aufkommen, ich säße ganztags mit Hund(en) auf dem Sofa. Also – heute waren wir vorher zwei Stunden mit den Hunden wandern. Und dann lecker essen. Danach ist eine Siesta doch nicht unangebracht?


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